GUTE GRÜNDE FÜR DANKBARKEIT: POSITIV BLEIBEN, AUCH IN HERAUSFORDERNDEN ZEITEN

Inmitten der Pandemie, zwischen Lockdown und Unterrichten mit Sicherheitsabstand, hatten wir wohl alle schon Momente, in denen wir gestresst und verzweifelt waren. Unsere erfahrenen BODYATTACK und BODYBALANCE Instruktoren haben wertvolle Tipps für dich und verraten, wie sie es schaffen, positiv zu bleiben.

Du machst dir in letzter Zeit öfter Sorgen? Du hast deinen Kindern oder deinem Partner gegenüber das ein oder andere Mal die Beherrschung verloren? Du brichst bei „Below Deck“ regelmäßig in Tränen aus? Dann bist du nicht allein. Inmitten der Pandemie haben gerade viele mit diesem Gefühl der Hilflosigkeit und Ungewissheit über die Zukunft zu kämpfen. Das gepaart mit beunruhigenden Schlagzeilen kann selbst bei den größten Optimisten unter uns den Wunsch auslösen, die Vorhänge zuzuziehen und sich bis zum nächsten Jahr einfach im Bett zu verkriechen.

Die gute Neuigkeit: Es ist völlig normal, so zu empfinden. Das kennen sogar Rockstars-Instruktoren wie Rachael Newsham. Doch, wie Rach sagt: Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen. „Man kann nicht immer gut gelaunt sein, die Sonne kann nicht immer scheinen. Würde die Sonne jeden Tag scheinen, würde es nie regnen, es würde kein Gras wachsen, keine Blumen blühen oder Früchte auf Bäumen wachsen. Die Erde würde vertrocknen, Bauern würden ihre Arbeit verlieren, ganze Städte wären ohne Wasserversorgung und wir alle würden uns Regen herbeiwünschen.

„Manchmal scheint die Sonne, manchmal regnet es. So ist das Leben. Ich gebe das Beste, um die Hochs zu genießen und aus den Tiefs gestärkt hervorzugehen, denn ich weiß, dass ich beides brauche, um mein Potenzial voll auszuschöpfen.“

Nimm dir die folgenden Tipps zu Herzen, um auch in herausfordernden Zeiten positiv zu bleiben.

Sei nett zu dir selbst

In jeder Sicherheitsunterweisung vor einem Flug wird uns gesagt, wir sollen im Falle von Turbulenzen zuerst uns selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor wir anderen helfen. Wenn du nicht auf dich selbst achtest, kannst du auch nicht für andere da sein.

„Meine Top-Tipps für ‚Me Time‘ sind Kochen und Yoga“, erzählt BODYBALANCE Instruktor Bram Prima Halim. „Wenn du selbst kochst, entscheidest du auch selbst, welche Lebensmittel du deinem Körper zuführst. Besonders wenn du viele Classes unterrichtest, ist es wichtig, dass du deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen versorgst. Ich praktiziere außerdem selbst Yoga. Für gewöhnlich starte ich mit einer Atemübung. Dabei beobachte ich, wie ich mich körperlich und mental fühle und ob meine Yoga-Einheit erholsam oder energiespendend, beruhigend oder motivierend wird. Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt, um auf seinen Körper zu hören.“

BODYATTACK Instruktor Duncan Thomson stimmt zu: „Nimm dir Zeit für dich selbst – und wenn es nur ein kurzes Telefonat mit einem Freund oder Familienmitglied ist. Es wird dir guttun, eine vertraute Stimme zu hören. Nimm dir außerdem Zeit für dein eigenes Training. Fühle die Leidenschaft und Energie von BODYATTACK und sei nicht so hart zu dir selbst. Die aktuelle Situation ist für uns alle eine Herausforderung und es ist völlig in Ordnung, nicht immer positiv zu sein.“

Bleib mit anderen in Kontakt (wenn auch nur virtuell)

Maskenpflicht, Lockdown, Sicherheitsabstand ... Die Corona-Pandemie hat die Art, wie wir mit anderen interagieren, grundlegend verändert. Man fühlt sich schnell isoliert und allein, besonders wenn man zu den Menschen gehört, die ihre Energie aus dem Kontakt mit anderen Menschen ziehen. Zum Glück haben wir heute mehr Möglichkeiten denn je, um mit anderen in Kontakt zu bleiben.

„Wir haben großes Glück, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem wir leicht miteinander in Kontakt bleiben können“, so BODYATTACKerin Maigan Fowler. „In Zeiten vor Zoom, Livestreaming etc. möchte ich mir die aktuelle Situation gar nicht vorstellen. Die Gesichter deines Lieblings-Instruktors oder von Familie und Freunden zu sehen, die nicht bei uns sein können, ist Balsam für die Seele.“

BODYATTACK Instruktorin Reena Dulfon stimmt zu: „Mit anderen Instruktoren in Kontakt zu stehen hilft mir, gesund und glücklich zu bleiben. Seit März haben wir jeden Samstag gemeinsam trainiert, zunächst per FaceTime, bis es wieder erlaubt war, in kleineren Gruppen zu trainieren. Ich habe in der Zeit viele enge Freundschaften geschlossen und möchte das nicht missen. Ich bin auch mit vielen Mitgliedern in Kontakt geblieben. Jeder ist mal niedergeschlagen – und so können wir uns gegenseitig unterstützen. Herausforderungen und schwere Zeiten gehen vorbei – das halte ich mir immer wieder vor Augen.“

Konzentriere dich auf das, was du hast

BODYATTACK Programm Direktorin Lisa Osborne ist die Königin der Dankbarkeit und praktiziert sie regelmäßig. Ihr Rat? „Lebe nicht in der Vergangenheit. Lebe im Hier und Jetzt und gib dein Bestes. Genieße jeden Tag und hole das Maximum heraus. Sei dankbar und schätze das, was du hast. Schreib dir auf, wofür du dankbar bist und sprich es laut aus.“

„Ich konzentriere mich darauf, für all die schönen Dinge des Lebens dankbar zu sein“, erzählt BODYBALANCE Instruktorin Theresa Fullerton. „Frische Luft, Sonne, Freiheit, die Fähigkeit, zu denken, sich zu bewegen – es gibt so vieles, für das man dankbar sein kann. Dankbarkeit macht glücklich.“

Freue dich, dass du anderen eine Freude machst

Als Gruppenfitness-Instruktor bist du in der Lage, anderen eine Freude zu machen und ihnen eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen – etwas, was in diesen Zeiten wichtiger denn je ist. Wenn du mal einen schlechten Tag hast, dann halte dir vor Augen, dass du andere Menschen glücklich machst.

„Wenn ich die Gesichter meiner Mitglieder sehe und ihre Motivation – trotz der Ängste, die viele aktuell haben – bedeutet mir das unglaublich viel und gibt mir als Instruktor eine neue Bestimmung“, so BODYATTACK Instruktor Clinton Cooper. „Wie bei vielen anderen sind meine Kurse gerade sehr klein – mit durchschnittlich drei bis vier Teilnehmern. Die Teilnehmer, die da sind, sind jedoch motivierter denn je! Es gibt einen einfachen Grund, um fröhlich und positiv zu sein: Wir brauchen uns gegenseitig. Wir brauchen den persönlichen Kontakt zu anderen Menschen. Meine Motivation, um alles zu geben und präsent zu sein, sind die Gesichter meiner Teilnehmer. Unsere Mitglieder brauchen Ablenkung, und wir geben sie ihnen. Sie müssen Dampf ablassen und einen Moment lang alles um sich herum vergessen. Sie brauchen einfach mal eine Stunde Kontakt mit einem echten Menschen – und zwar nicht über einen Bildschirm. Und das können wir ihnen in unseren Kursen geben.“

BODYATTACK Instruktorin Kellie McLarty erzählt: „Sich gemeinsam bewegen, die Motivation der Gruppe spüren und dieses besondere Gemeinschaftsgefühl erleben – die Dankbarkeit dafür und das gemeinsame Trainingserlebnis lassen uns einen Moment lang alles vergessen. Für viele sind die Classes das Highlight des Tages oder sogar der Woche und die Möglichkeit, andere Menschen zu treffen, aktiv zu sein und ihren wunderbaren Körper und ihr grenzenloses Potenzial zu feiern. Was könnte es Schöneres geben als einen Raum voller glücklicher Menschen, die sich gegenseitig motivieren und gemeinsam trainieren?“