NUTZT DU SOCIAL MEDIA RICHTIG?

Die sich ständig ändernden Algorithmen der Social-Media-Plattformen machen es immer schwieriger, Engagement für deine Beiträge zu generieren. Mit diesen einfachen Tipps machst du deine Inhalte für mehr Menschen attraktiv.

Die Social-Media-Welt bewegt sich in rasantem Tempo. Innerhalb kürzester Zeit ist TikTok zur am schnellsten wachsenden Social-Media-Plattform der Welt geworden. Auf Instagram sind mehr Menschen als je zuvor. Bei der ständigen Flut von Beiträgen, Likes und Shares kann es ganz schön anstrengend sein, den Überblick zu behalten! Aber keine Sorge – der neueste Social-Media-Leitfaden für Instruktoren gibt dir alles an die Hand, was du brauchst. Wir haben ein paar Highlights herausgegriffen, aber lade dir hier die vollständige Version herunter, um dein Social Media Game auf das nächste Level zu bringen!

Fokus auf Instagram und TikTok

Egal, ob du gerade erst anfängst oder bereits Accounts auf mehreren Kanälen hast, dein Fokus sollte auf Instagram und TikTok liegen. Das sind die beiden meistgenutzten und wachsenden Kanäle, die dir die größte Reichweite verschaffen und deinen Bekanntheitsgrad am stärksten steigern werden.

TIPP: Verknüpfe deinen Instagram mit deinem TikTok Account, damit du auf beiden Plattformen von Zuschauer*innen bzw. Follower*innen leicht gefunden werden kannst.

Professionelles Konto bei Instagram

Überlege dir, dein Instagram Profil auf „professionell“ umzustellen. Dadurch erhältst du Zugang zu Insight-Tools – du kannst sehen, welche Beiträge geliked werden, wann die Leute am interaktivsten sind, wie alt sie sind, wo sie sich hauptsächlich aufhalten usw. So kannst du deine Beiträge auf dein Publikum zuschneiden.

Inhalte, die für dein Publikum relevant sind

Warum folgen dir Menschen und welche Art von Inhalten ist für sie wertvoll? Wollen deine Follower*innen sehen, was du frühstückst? Wenn du Ernährungsexperte*in bist, dann lautet die Antwort wahrscheinlich ja. Gehört Ernährung aber nicht zu deinen inhaltlichen Schwerpunkten, ist es für deine Zielgruppe vielleicht weniger relevant.

Wenn du nicht weißt, welche Art von Inhalten die Leute sehen wollen, frag sie! Du kannst Umfragen erstellen und deine Follower*innen um Feedback bitten, was sie gerne öfter sehen möchten. Achte auch auf die Art der Fragen, die dir gestellt werden – sie geben Aufschluss darüber, welche Art von Inhalten deine Follower*innen mehr von dir sehen möchten.

Beiträge strategisch planen

Wenn du gerade erst anfängst, solltest du einmal pro Woche auf Instagram posten. Wenn du dich erst einmal etabliert hast, solltest du versuchen, regelmäßig Beiträge zu posten – mach dir dabei aber auch keinen Stress, denn Qualität geht vor Quantität. Poste also nur, wenn du etwas hast, das es auch wert ist, gepostet zu werden. Und wenn du Stories posten willst, dann tu es direkt aus der Situation heraus.

Poste TikToks so oft du kannst! Sei schnell, denn Trends kommen und gehen, also bleib dran. Du hast vielleicht viele Videos, die nicht so gut laufen, aber ein nur ein virales TikTok Video reicht aus, um Fahrt aufzunehmen.

Zur richtigen Zeit posten

Die meisten Menschen scrollen in der Wochenmitte zwischen 13 und 15 Uhr auf Instagram. Das Engagement steigt später in der Woche, wobei die Abende zwischen 17 und 20 Uhr die aktivste und beste Zeit sind, um auf Instagram zu posten.

Die meisten Menschen verbringen abends mehr Zeit auf TikTok, obwohl eine große Mehrheit den ganzen Tag immer wieder auf die App zugreift.

Sonntag ist normalerweise der Tag mit dem geringsten Engagement. Vielleicht hast du aber auch Follower*innen auf der ganzen Welt, also sieh dir die Einblicke an, um zu sehen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten du besonders aktiv bist.

Fünf Dinge, an die du vor jedem Post denken solltest

  1. DEIN WARUM – Fühlt sich der Beitrag für dich richtig an? Willst du diese Sache wirklich kreieren, teilen oder thematisieren?
  2. DEINE ZIELGRUPPE – Ist der Inhalt für deine Zielgruppe relevant? Ist er für sie interessant oder nützlich?
  3. ZIEL – Was ist das Ziel des Beitrags?
  4. PLANUNG – Überlege dir, wie die Inhalte zusammenpassen und was du in den kommenden Wochen erstellen und teilen willst.
  5. ABWECHSLUNG – Probiere verschiedene Arten von Beiträgen und Inhalten aus.

Wochenplanung

Wenn du dir Sorgen machst, dass die sozialen Medien dein Leben bestimmen könnten (!), solltest du dir jede Woche Zeit nehmen, um alle Beiträge für die Woche im Voraus zu planen und zu erstellen. So sparst du während der Woche Zeit, weil du nicht ständig an neue Inhalte denken musst.

Marlon Woods teilt seine Erfahrungen

„Es ist ein ständiger Lernprozess. Die größte Erkenntnis, die ich in den letzten vier Jahren gewonnen habe – und das wird sich jetzt seltsam anhören – ist, dass es mir eigentlich keinen Spaß macht, ständig in den sozialen Medien präsent zu sein.

Ich bin erst seit 2016 auf Instagram, und damals ging es nur darum, mein Fitnessstudio zu bewerben. Ich stand auf Bodybuilding und Powerlifting, also war alles, was ich gepostet habe, das übliche Bodybuilder- und „Fit Family“-Zeug: Gewichte heben, Workouts, Werbung für mein Studio, Bilder von meinen Bauchmuskeln, bla bla bla ... aber Spaß hat mir das nicht gemacht. Und als ich dann unterrichtete, begann ich mit dem üblichen ‚Hier ist ein Ausschnitt von mir, wie ich meine Classes unterrichte, hier ist ein Bild von meiner Kleidung‘ ... Aber auch das fühlte sich irgendwie nicht richtig an. Irgendwann habe ich mir gesagt: ‚Weißt du was, ab sofort gehe ich das mit Social Media richtig an. Was macht Marlon Spaß? Wer ist Marlon?

Vor einigen Jahren hatte ich das Gefühl, ständig in den sozialen Medien präsent sein zu müssen, und es gab Zeiten, in denen ich frustriert war, weil mein Profil nicht so schnell wuchs, wie ich es mir gewünscht hätte. Schließlich wurde mir klar, dass ein Großteil meiner Unzufriedenheit darauf zurückzuführen war, dass ich etwas nur um des Postings willen gepostet hatte – aus Angst, nicht mehr relevant zu sein und Follower*innen zu verlieren. Wenn du aber aus dieser Angst heraus handelst, sprichst du nicht aus deinem Herzen – und das ist es, was so viele an meiner Seite lieben. Ich habe gemerkt, dass sich der Beitrag nicht richtig anfühlt, wenn ich versuche, strategisch oder gezielt zu handeln. Es erschöpft mich und fühlt sich nicht stimmig an.

Ich habe mehr als einmal Entscheidungen getroffen, wie: Gut, ich werde zweimal am Tag posten; ich werde diese Woche jeden Tag posten; ich werde einen Blog schreiben; ich werde einen regelmäßigen Livestream machen; ich werde dies tun, ich werde das tun ... aber es fühlte sich einfach nicht richtig an. Denn wer sagt, dass ich das tun muss? Wenn ich sage, dass ich etwas tun werde und es dann nicht tue, werden dann alle auf mich zeigen und mich verurteilen? Denken sie dann, dass ich kein Mann bin, der sein Wort hält? Natürlich nicht – das ist nur Druck, den ich mir selbst auferlege.

Als ich all das losließ und mir sagte: ‚Ich werde so posten, wie ich posten möchte, wann ich posten möchte, und ich möchte, dass der Post mit meinen Werten übereinstimmt‘, habe ich mich sofort besser damit gefühlt. Und ich stellte fest, dass meine Follower*innen immer mehr wurden und sich mehr Menschen für meine Beiträge interessierten, weil sie merkten, dass ich mit dem Herzen sprach. Die größte Offenbarung war, dass ich lernte, nur dann zu posten, wenn ich wirklich etwas zu sagen hatte.“

Lade den kompletten Social Media Guide herunter, um dir weitere Tipps und Tricks zu holen!