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    Fallstudien

    „Es sollte einfach nur normal sein“ – Vorurteile und Homosexualität in der Fitnessbranche

    Studioinhaber und LES MILLS National Trainer Bastian Glasmacher und Claudio Falletta sprechen offen und sehr privat über ihre Erfahrungen als homosexuelle, verheiratete Männer in der Fitnessbranche, generelle Vorurteile im Gruppenfitnessbereich und wie sie nach der Pandemie als reines Kursstudio in eine erfolgreiche Zukunft blicken.

    Hannah Janice Clauß
    Studioinhaber der MAORI Fitness Community und LES MILLS National Trainer Bastian Glasmacher & Claudio Falletta

    Die MAORI Fitness Community in Saarwellingen ist ein reines Kursstudio. Das heißt, es hat keine Fläche mit Geräten, dafür aber drei Kursräume, die nur so vor Emotionen und Fitnesserlebnissen sprudeln. Die beiden Inhaber Bastian Glasmacher und Claudio Falletta sind zusätzlich mit Leib und Seele LES MILLS National Trainer und Programm Spezialisten und haben die geballte Expertise, Motivation und Leidenschaft, um ihren Mitgliedern die besten Kurserlebnisse zu bieten.

    KEINE GERÄTE, DAFÜR MEHR ERLEBNISSE

    Bastis und Claudios gemeinsamer Weg begann 2008, als sie sich durch einen glücklichen Zufall online kennenlernten. Später fiel den beiden auf, dass sie sich bei einem LES MILLS Quarterly (der regelmäßigen Quartalsveranstaltung zur Weiterbildung von LES MILLS Instruktoren) schon über den Weg gelaufen sind. „Ich konnte mich an Claudio erinnern, weil er eine großartige BODYATTACK Class gegeben hat, in der er leider auch gestürzt ist“, erinnert Basti sich mit einem leichten Grinsen. Ab diesem Zeitpunkt waren die beiden unzertrennlich, obwohl sie die Distanz zwischen Saarbrücken und Monheim bei Düsseldorf während ihrer langen Kennenlernphase überbrücken mussten. Nach einer Weile hat es Basti dann komplett ins Saarland gezogen und das Projekt, ein eigenes Studio zu eröffnen, nahm Fahrt auf.

    Ca. 1,5 Jahre dauerte es, bis die geeignete Location für das reine Kursstudio gefunden war und das Studio seine Tore öffnete.

    Der Name des Studios hat seine Wurzeln - wie auch LES MILLS - in Neuseeland. Durch diese Verbundenheit als LES MILLS Nationaltrainer mit dem Ursprungsland von LES MILLS entstand in einer kreativen Runde mit anderen Trainern des Deutschen Teams bei einem Trainertag 2008 der Name des Studios: MAORI Fitness Community. „Die Maoris sind allgemein als starke Krieger bekannt und wir fanden, das passt ganz gut zu unserem Konzept.“, erklären Claudio und Basti, die auch liebevoll ‚die Maoris‘ genannt werden.

    Beim Kursangebot des Inhabergeführten Studios bleibt heute kaum ein Wunsch offen. Neben der gesamten Palette an LES MILLS Programmen bieten sie zu Zeiten, in denen mal kein Instruktor im Kursraum aktiv ist, virtuelle Kurse mit LES MILLS Virtual an. Wem das noch nicht genug ist, der kann sich die Kurse mit LES MILLS On Demand auch mit nach Hause nehmen und überall und zu jeder Zeit trainieren. Durch die integrierte Fitnesslösung LES MILLS Content geht dies ab sofort sogar auch mit den eigenen Instruktoren. Sollte doch mal der Wunsch nach Personal Training aufkommen, ist auch dafür gesorgt: EMS Training im 1:1 macht es möglich.

    Das Studio ist mit hochwertiger Technik und seit kurzem auch komplett mit Equipment ausgestattet. „SMART TECH Equipment ermöglicht einfach das beste Trainingserlebnis“, findet Claudio Falletta.

    „Wir wissen, wie stark ein Gruppenfitnessbereich sein kann, wenn man ihn richtig aufzieht.“

    Dass es keine Fläche im Studio gibt, empfinden sowohl die beiden Inhaber als auch ihre Mitglieder nicht als Nachteil: „Wir haben uns aktiv gegen Geräte entschieden. Wir sind einfach die Spezialisten für Gruppenfitness und damit läuft es super. Wir haben gesehen, wie stark ein Gruppenfitnessbereich sein kann, wenn man ihn richtig aufzieht”, berichtet Claudio. „Und ganz nebenbei macht es einfach unfassbar viel Spaß!”, ergänzt Basti.

    Die Zielgruppe ist natürlich etwas kleiner als von Studios, die auch ein Flächenangebot haben, da die Hemmschwelle für Gruppenfitness viel höher ist, als alleine und anonym auf der Fläche zu trainieren. Aber jeder, der mal einen Kurs in der MAORI Fitness Community mitgemacht hat, ist begeistert. Nach knapp zwei Jahren musste sich das Studio sogar vergrößern, um die Nachfrage bedienen zu können. „Das war die größte Bestätigung, die wir kriegen konnten”, erzählen die Studiobesitzer stolz.

    VORURTEILE IN DER FITNESSBRANCHE

    Dennoch hält sich das Vorurteil, Kurse seien eine Frauendomäne, hartnäckig. ‚Kurse sind nur Rumgetanze’, ‚Frauensport’ oder ‘Macht doch mal richtig Sport’ sind nur einige Bemerkungen, die sich Kursteilnehmer und die MAORI Fitness Community immer wieder anhören müssen.

    „Wir erleben es immer wieder, dass Männer bei uns in die Kurse kommen und total überrascht sind, da sie die Intensität und die Anstrengung nicht erwartet haben. Vor allem bei LES MILLS GRIT, BODYATTACK und BODYPUMP ist dieser Effekt immer wieder zu beobachten, aber meistens endet dieses Phänomen mit Begeisterung... und manchmal auch Muskelkater”, erzählen die Maoris mit einem Augenzwinkern.

    Immer mehr Männer fangen an, sich auch aus eigenem Interesse für Fitnesskurse und Kleingruppentraining zu begeistern. Mittlerweile sind schon 20 % der Mitglieder der MAORI Fitness Community Männer, und der Anteil steigt stetig.

    „Kursräume schaffen eine angenehmere Trainingsatmosphäre. Auf der Fläche läuft man immer ‚Gefahr‘, von anderen beobachtet zu werden. Im Kursraum trainiert man in der Gruppe. Jeder ist mit sich beschäftigt und es bleibt kaum Zeit, um andere Teilnehmer zu beobachten. Deswegen ist Gruppenfitness umso cooler – sowohl physisch als auch psychisch“, so Basti.

    HOMOSEXUALITÄT? NORMAL!

    Vorurteile erleben die beiden aber nicht nur gegenüber Fitnesskursen, sondern auch persönlich. Basti und Claudio sind nicht nur im Business ein Team und ein unschlagbares Paar, sondern auch privat und haben das vor einigen Jahren mit ihrer Hochzeit besiegelt.

    Das Thema Homosexualität ist für die beiden kein ‚Thema‘, sondern einfach Realität. Sie inszenieren es nicht, sie verheimlichen es nicht, es ist einfach ihre Beziehung, die sich in nichts von anderen Beziehungen unterscheidet.

    Und dieser alltägliche normale Umgang ist ihrer Meinung nach auch das Wichtigste, was sie im Kampf gegen Vorurteile tun können: „Das ist ein so privates Thema und eigentlich geht unsere Sexualität niemanden etwas an, aber wir verheimlichen es natürlich auch nicht. Wir stehen dazu, wir lieben uns, sind sowohl im Business als auch privat ein großartiges Team und finden es einfach normal. Und wenn man selbst normal damit umgeht, tun es andere meistens auch“, erzählt Basti.

    „Wenn man selbst normal mit Homosexualität umgeht, tun es andere meistens auch.“

    Claudio ergänzt: „Wir inszenieren unsere Homosexualität nicht so offensichtlich und sind einfach auf unsere Art authentisch. Wir akzeptieren jeden, egal welche Sexualität, Hautfarbe, Einstellung oder Sonstiges, hier ist jeder willkommen. Bei uns geht es um Gruppenfitness und Gemeinschaft, nichts anderes zählt. Genau das ist es, was viele unserer Mitglieder zu uns führt – keine Vorurteile und jeder kann so sein, wie er ist.“

    Erfahrungen, dass sie nur auf ihre Homosexualität reduziert werden, ist den beiden Saarwellingern zum Glück nicht oft widerfahren, dennoch kennen sie solche Situationen: „Saarwellingen ist eine kleine Stadt und man kennt uns hier einfach. Wir haben hier echt keine negativen Erfahrungen gemacht, aber über Erzählungen bekommt man dann doch mal mit, dass Teilnehmer gefragt werden ‚Trainierst du bei den beiden Schwulen? – ABER die sollen ganz gut sein‘ oder Ähnliches. Das ist aber etwas, wo wir gelernt haben, drüber zu stehen.“

    Etwas zum Nachdenken

    Die Frage “Bist du heterosexuell?” würde normalerweise niemand stellen. Die Frage “Bist du schwul?” hören Betroffene allerdings öfter. Neben dieser Frage gibt es noch einige andere Fragen, die sich Homosexuelle oft anhören müssen und die man in Zukunft lieber vermeiden sollte:

    • Wer ist der Mann / die Frau in eurer Beziehung?
    • Bist du schwul?
    • Warum bist du schwul?
    • Wie ist das so, mit einem Mann / einer Frau zusammen zu sein?

    Die Umgangsweisen mit ihrem Coming-Out könnten bei Basti und Claudio verschiedener nicht sein. Vor allem die eigene Mentalität, aber auch die im näheren Umfeld spielen eine wichtige Rolle. Claudio erinnert sich: „Ich habe früher in der Verwaltung gearbeitet und habe dort immer wieder Feindseligkeiten und Mobbing gegen schwule Kollegen oder Bekannte mitbekommen. Das und Fragen wie ‚Wieso hast du denn keine Freundin‘ oder ‚Wäre die nichts für dich?‘ haben dazu geführt, dass meine beste Freundin für eine Weile meine Scheinfreundin war. Jetzt im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte dazu gestanden und mich nicht verstellt.“

    Claudio kommt aus einer streng katholischen, italienischen Familie und outete sich bei seiner Mutter, nachdem sein Vater verstarb, als er Anfang 20 war. „Mütter haben meistens einen siebten Sinn dafür, sie wissen so etwas einfach. Zu meiner Erleichterung hatte sie gar kein Problem damit, das hat mir vieles erleichtert, da ich vorher nie so authentisch und ehrlich sein konnte“, berichtet Claudio. Auch die Akzeptanz in der gesamten Familie des Italieners ist groß und heute gar kein Thema mehr.

    Basti ging sein Coming-Out im Alter von 19 Jahren etwas offensiver an und nahm zu einem Geburtstag einfach seinen damaligen Freund mit. Auch seiner Mutter erzählte er fast beiläufig, dass er schwul sei. Ganz ohne große Reden und das war gut so, denn damit hat er nach Außen Normalität signalisiert, die auch sein Umfeld gut annehmen konnte. Dennoch hat auch Basti sich lange vorher Gedanken darüber gemacht: „Als junger Mensch stellt man sich schnell infrage und hat das Gefühl, dass man nicht richtig ist oder das mit einem selbst etwas nicht stimmt, weil es von der Gesellschaft eben so vorgelebt wird.“

    „Männer reagieren oft etwas gehemmter, wenn es um das Thema Homosexualität geht“, erzählt Basti. „Aber nur weil jemand schwul ist, heißt das nicht, dass er etwas für jeden Mann übrig hat, der ihm über den Weg läuft. Das ist bei Heterosexuellen ja auch nicht so, und das muss einfach in die Köpfe der Menschen.“

    Von ganzem Herzen empfiehlt Basti das Kinderbuch von Olivia Jones „Keine Angst in Andersrum“, in dem veranschaulicht wird, dass es noch andere Beziehungsmodelle als ‚Mann und Frau‘ gibt und dass Vielfalt etwas Wunderbares ist: „Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden. Kinder sollten damit aufwachsen, denn schon da fangen die Vorurteile und Meinungsbildungen an. Es MUSS einfach normal sein!“

    SCHUBLADENDENKEN: KURSMÄUSE, FRAUENSPORT & „RUMGETANZE“

    Schubladendenken ist leider trotzdem auch in der Fitnessbranche noch immer weit verbreitet, vor allem im Kursbereich bei Tanz- oder Aerobic-Programmen. LES MILLS setzt sich weltweit in Bild- und Videomaterialien, Masterclass Filmings, der Belegschaft der Office-Teams in den einzelnen Märkten und generell dafür ein, dass eine höhere Diversität vertreten wird, um Vorurteile und Schubladendenken zu minimieren.

    Basti - BODYATTACK Masterclass Filming

    Obwohl weder Claudio noch Basti zu den Menschen gehören, die ihre Beziehung zur Schau stellen, sind sie der Meinung, dass es trotzdem wichtig ist, das andere das tun (können): „Wenn Menschen ihre Homosexualität oder ihre Einstellung zum Leben extrem ausleben und in ihrem Aussehen, ihrer Gestik oder Mimik zeigen, werden Menschen immer wieder konfrontiert, dass es u.a. Homosexualität in unsere Gesellschaft gibt und das nicht einfach ignoriert werden kann. Das ist ein wichtiger Punkt, um für immer mehr Normalität in der Gesellschaft zu sorgen, wenn es um Homosexualität und Gleichberechtigung geht.“

    Da das Thema Homosexualität noch immer nicht oft genug thematisiert wird, wissen viele nicht, dass homosexuelle Menschen auch in anderen Bereichen des Lebens einige Einschränkungen in ihrer Freiheit erleben, zum Beispiel, wenn es ums Reisen geht: „Wir suchen sogar unser Urlaubsland danach aus, wo wir akzeptiert werden, damit wir unbeschwerte Tage miteinander verbringen und auch mal Hand in Hand umherschlendern könnten.“, bemerkt Claudio. Beliebte Reiseziele wie zum Beispiel Marokko oder Dubai fallen aus Gründen der hohen Strafen (in vielen Ländern lange Haftstrafen, Peitschenhiebe oder bis zur Todesstrafe) aus.

    Dennoch blickt Claudio positiv und optimistisch in die Zukunft: „Es ist zwar noch immer ein schwieriges Thema, aber wir sind auf einem guten Weg. Wenn jeder offen damit umgeht und es einfach normal ist, dann ist es gut. Es ist alles okay und es ist alles richtig – so wie wir sind.“

    HERAUSFORDERUNGEN, BANGEN UND ÜBERLEBENSSTRATEGIEN

    Corona war für die beiden Inhaber der MAORI Fitness Community eine große Herausforderung. Ein Viertel der Mitglieder musste das starke Duo gehen lassen. Aber mit all den Aktionen, wie z.B. dem Verleih von Equipment, der Erstellung eines umfassenden Livestreaming-Kursangebots, Tipps und Tricks zum Training im Lockdown konnte das Studio auch dank des großartigen MAORI Teams, das hinter den beiden steht, den Großteil seiner Mitglieder halten und dafür sorgen, dass die Teilnehmer sich auch zu Hause fit halten konnten.

    Bei Livestreaming zeigte sich mehr und mehr die hohe Flexibilität, die Mitglieder mittlerweile erwarten und nutzen möchten: „Anmeldungen zu den Livestream-Sessions sind sehr spontan. Es wird einfach anders konsumiert, und entweder passen wir mit unserem Kursplan in den Alltag einer Person oder eben nicht.“, so der gebürtige Italiener Claudio. Dennoch nutzen 15 Prozent der Mitglieder der MAORI Fitness Community regelmäßig das Livestream-Angebot des Studios, und die Online-Teilnahme der einzelnen Classes liegt durchschnittlich bei 10-15 Teilnehmern, was den Aufwand für die hochwertigen Livestreaming-Classes jedes Mal aufs Neue entschädigt

    „Live Classes sind und bleiben die Nummer 1 für die Mitglieder“

    „Man merkte, wie die Teilnehmer zunehmend an Motivation verloren. Es gibt die Mitglieder, die das Angebot voll ausnutzen und es toll finden, aber es gibt auch die, die sagen, das ist nichts für sie, denn das Gemeinschaftsgefühl fehlt, der Platz in der Wohnung reicht nicht aus, die Nachbarn beschweren sich oder ganz andere Gründe. Und dann gibt es natürlich die, die das komplette Gegenteil sind und seit der Pandemie durch größere Flexibilität im Job etc. deutlich aktiver sind.“ Letztere Mitgliedergruppe konnte die MAORI Fitness Community mit ihrem Angebot der Fitness App LES MILLS On Demand begeistern, was ihnen ermöglichte, die maximale Flexibilität auszukosten und ihr Workout überall und zu jeder Zeit zu absolvieren.

    Die Teilnehmerzahlen des Online-Angebots sind natürlich kein Vergleich zu der Auslastung von Live-Classes vor Corona. Dort war BODYPUMP mit Abstand der beliebteste Kurs, gefolgt von BODYATTACK und BODYBALANCE, bei denen jeder Platz im Kurs belegt war. Sobald das Studio wieder öffnet, wird nur die Hälfte der gewohnten Auslastung der Kursräume möglich sein, um die nötigen Abstände zu wahren und ein sicheres Training zu ermöglichen, so die Prognose der leidenschaftlichen Studiobetreiber.

    Mit den aktuellen Bestimmungen, regelmäßigen Lüftungspausen und den Kontrollen, dass die Mitglieder einen negativen Test oder einen Impfnachweis vorzweigen können, kann das Studio anstatt der gewohnten 100 lediglich ca. 80 Kurse pro Woche in ihren drei Kursräumen anbieten. Um den Verkehr im Studio zu tracken, nutzt das Studio eine Buchungssoftware, die ihnen Überblick über alle aktiven Buchungen der einzelnen Kurse gibt und zeigt, welche Kurse gut angenommen werden oder wo man nochmal eine andere Zeit oder einen anderen Tag ausprobieren kann.

    Leerer Parkplatz während der Studioschließung durch Corona.

    Auch am festen Stammteam des Studios hat Corona etwas gerüttelt: „Das letzte Jahr hat gezeigt, wie unsicher die Fitnessbranche sein kann und wie schnell das Ansehen von der Gesundheits- zu einer Freizeitbranche schrumpfen kann. Wir haben gemerkt, dass sich ein paar unserer Mitarbeiter umorientiert haben, was wir auch unterstützen, freuen uns aber, dass uns immer noch ein festes Team an 25 begeisterten Instruktoren erhalten bleibt.“, so Basti.

    „Schaffen wir es, das alles wieder aufzuholen?“

    Ehrliche Worte des Betreiber-Duos: „Corona hat so viel geändert, nicht nur in unserem Studio, sondern auch privat. Es war und ist eine total unsichere Zeit für Studios und man stellt sich permanent die Frage ‚Wie geht es weiter?‘. Immer mehr Leute blieben und bleiben dem Training fern, weil sie selbst unsicher sind oder sich die Mitgliedschaft nicht mehr leisten konnten und wir wussten ganz lange nicht, wo die Reise mit der MAORI Fitness Community hingeht. Gerade Gruppenfitness in geschlossenen Räumen ist für viele Menschen nach der langen Zeit in Abstand zu anderen ungewohnt oder sogar eine Herausforderung“, geben sie zu bedenken.

    IMMER POSITIV BLEIBEN UND OPTIMISTISCH IN DIE ZUKUNFT BLICKEN

    Tatenlos herumsitzen und warten ist aber nichts für die Maoris: „Wir haben die Zeit genutzt und ein ausgeklügeltes Konzept entwickelt, bei dem sich wirklich JEDER, der unser Studio besucht, sicher fühlen kann. Bis der Kurs startet Masken tragen, unzählige Hygienemaßnahmen und unsere Empathie und Expertise, um auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen sind nur einige Punkte davon.“, erzählen die beiden.

    Bei der Vorbereitung und Ausarbeitung des Konzepts hilft dem Studio auch die Marketing-Unterstützung von LES MILLS. „Wir versuchen viele eigene Bilder zu nutzen, um zu zeigen, was wir alles bei uns im Studio machen und umsetzen, aber wir nutzen auch gerne und regelmäßig die Textvorlagen und Postvorschläge für Social Media, die LES MILLS Germany uns quartalsweise bereitstellt.“, erzählt Basti.

    So kann der Kursraum in der MAORI Fitness Community hoffentlich bald wieder aussehen.

    Für die Zukunft ihres Studios möchten die Maoris ihr digitales Fitnessangebot als Zusatzangebot anbieten und haben mit der Implementierung von LES MILLS Content auch schon über eine digitale Mitgliedschaft nachgedacht. „Wir müssen einfach schauen, wie es läuft, und uns auf die Nachfrage und die Bedürfnisse unserer Mitglieder anpassen.“, so Basti. Das starke Team geht von einem Boom in der Fitnessbranche aus, sobald sich die Menschen wieder sicher fühlen, in größeren Gruppen zu trainieren: „Genau dann kommen wir, denn wir sind die Profis auf unserem Gebiet und sind bereit, jeden, der möchte, mit unseren Kursen zu begeistern.“

    Unter @maorifitnesscommunity auf Instagram oder auf Facebook zeigt die MAORI Fitness Community Einblicke in Aktivitäten, Aktionen, ihr Studio und ihre Mitglieder – ganz echt und authentisch.