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    Fitness Trends

    Ausblick 2020: Das sind die 10 größten Fitness-Trends

    Die Fitnessbranche ist weiterhin auf Erfolgskurs. Welche Innovationen bringen Studios weiter und wer läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben? Wir verraten Ihnen die zehn Top-Trends für 2020.

    Les Mills

    2019 war ein herausragendes Jahr für unsere Branche: Laut des GWI Wellness Reports brachte es die Fitnessbranche weltweit auf stolze 828 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Fitnessstudios und Mitgliedschaften ein erneutes Hoch und es zeigte sich wieder einmal, dass Fitness eine tragende Säule des aktuellen Zeitgeistes ist.

    Was erwartet uns im Jahr 2020? Wird die Beliebtheit weiter steigen? Und werden alle auf der Fitnesswelle reiten oder manche untergehen? Im Folgenden erfahren Sie, welche 10 Trends die Fitnessbranche im neuen Jahr prägen werden.

    1 . „Fitness-Cocktails“ auf dem Vormarsch

    Ein „Mojito Shake“ nach dem Training? Für viele Standard. 2020 werden wir allerdings „Fitness-Cocktails“ der anderen Art sehen. Die große Vielfalt an Trainingsangeboten, die dem Verbraucher von heute zur Verfügung stehen, eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne sowie der Wunsch, verschiedene Trainingsarten miteinander zu kombinieren führen dazu, dass „Fitness Fusionen“ immer beliebter werden.

    Seien es „HIIT & Run“-Kurse, die aktuell auf dem Boutique-Markt sehr gefragt sind oder große Boxclubs, die neben Boxen verschiedenste Kurse wie Cycling, Zirkeltraining, Body & Mind-Kurse oder Core-Workouts anbieten.

    Laut Fitnessexperte David Minton fahren Millennials und die Gen Z immer öfter zweigleisig, um mehr Vielfalt in ihr Training zu bringen.

    „Der Konsument von heute hat eine unglaubliche Auswahlmöglichkeit, sowohl was Studios anbelangt als auch, was Trainingsarten anbelangt. „Fitness Cocktails“ werden in Zukunft also immer wichtiger, wo Mitglieder aus vielen verschiedenen Angeboten wählen und sie sich nach ihrem Geschmack zusammenstellen können“, so Minton.

    „Millennials und die Gen Z wollen aus verschiedenen Angeboten wählen können, darum müssen Fitnessstudios sich breiter aufstellen und ihnen ein ansprechendes Trainingserlebnis bieten, um sie für sich zu gewinnen.“

    2. Exertainment im Mainstream angekommen

    Da die Grenzen zwischen Fitness und Showbusiness zunehmend verschwimmen, ist „Exertainment“ auf dem Vormarsch. Wie es aussieht, wird es 2020 seinen endgültigen Durchbruch erleben.

    Laut Emma Barry, Unternehmensberaterin für die Fitnessbranche, wird es zahlreiche Partnerschaften zwischen Fitnessstudiobetreibern sowie viele neue Akteure auf dem Markt geben, bei denen der Fokus auf Entertainment liegt.

    „Sie können damit rechnen, dass diverse Entertainment- und Mediengiganten in die Fitnessbranche einsteigen werden. Ein Beispiel: SoulCycle investierte kürzlich in ein 20-köpfiges Medien-Team, das transformative Marketinginhalte erstellt, um das Nutzererlebnis zu unterstützen und neue Einkommensquellen zu eröffnen“, so Barry.

    „Ein weiteres Beispiel: Scooter Braun (die treibende Kraft hinter Justin Bieber, Ariana Grande, Usher und Kayne West) hat zusammen mit Rumble eine Marke für Home Workouts kreiert, die er nun neben seiner Tätigkeit als Manager und Produzent an den Start bringt.“

    Weiter Beispiele sind SoulCycle, welches Kurse in Kombination mit Live-Konzerten angesagter Künstler veranstaltet oder das Londoner Studio 1Rebel, das eine Kooperation mit Grammy-Gewinnerin Jess Glynne gestartet hat, die Playlists für die Workouts zur Verfügung stellt. Oder auch die LIVERIDE Classes, wo Jazzmusiker inmitten von Trainingsbikes jammen.

    Die kulturelle Konvergenz, die Fitness mit sich bringt, scheint eine neue Generation immersiver Workouts hervorzubringen, die in die Fußstapfen von THE TRIP treten, wo Musik, visuelle Effekte, die Erfassung von Trainingsdaten und Instruktoren verschmelzen, um den Kursteilnehmern ein atemberaubendes Fitnesserlebnis zu bieten.

    3. Große Ketten kämpfen sich zurück

    Wie es scheint waren die Befürchtungen, dass sich große Fitnessstudios auf dem absteigenden Ast befinden, unbegründet. 2020 könnte das entscheidende Jahr für sie sein, in dem sie sich gegen Boutique-Studios behaupten.

    „Wenn du sie nicht schlagen kannst, dann schließe dich ihnen an“ scheint die bevorzugte Taktik zu sein: Führende Fitnessstudios auf aller Welt investieren in ihr Gruppenfitnessangebot, um ihre Kursräume in Boutique-Studios zu verwandeln. Das Studio West Wood Clontarf in Dublin erzielte mit seinem Cycling-Boutique-Studio „The Chain“ beeindruckende Resultate, David Lloyd geht mit dem eigens entwickelten HIIT-Konzept „Blaze“ durch die Decke, während Big Player wie Pure Group und Virgin Active in Asien in THE TRIP investiert und enorm davon profitiert haben.

    Indem sie ein hochkarätiges Boutique-Erlebnis neben bestehenden Vorteilen wie Pools, Parkmöglichkeiten und gut ausgestatteten Trainingsflächen bieten, schaffen es große Studioketten, dass ihre Mitglieder sich Geld sparen, weil sie nicht noch zusätzlich für Boutique-Workouts bezahlen müssen.

    Laut Phillip Mills, Executive Director von Les Mills International, sollten wir aus der Vergangenheit lernen, denn dort war bereits zu sehen, wie sich das Ganze entwickeln wird.

    „Boutique- und Low-Cost-Studios haben die Generation Active großen Fitnessstudioketten zum Teil weggeschnappt. Viele sind daher der Meinung, dass große Fitnessstudioketten sich auf dem absteigenden Ast befinden. Ich glaube jedoch, dass sie gut aufgestellt sind, um zurückzuschlagen“, sagt er.

    „In den frühen 80er-Jahren habe ich erfolgreich mehrere Aerobic-Studios in Neuseeland und Australien betrieben, die den heutigen Boutique-Studios sehr ähnlich waren. Als die großen Les Mills Studios Aerobic mit in ihr Angebot aufnahmen, verdoppelten sich ihre Einnahmen, und meine reinen Aerobic-Studios waren nicht mehr überlebensfähig. Ich denke, dass wir genau das bald wieder erleben werden. Die großen werden die kleinen vom Markt fegen.“

    4. Das Jahr der Generation Active

    Seit Jahren sprechen wir über sie, doch 2020 werden Millennials und die Gen Z endgültig ihren Platz an der Spitze der „Fitness-Nahrungskette“ einnehmen.

    Obwohl bereits eine überwältigende Mehrheit, und zwar ganze 80 % der Fitnesskonsumenten Millennials sind oder der Gen Z angehören, werden sie von vielen Fitnessstudiobetreibern noch nicht als die wichtigsten Zielgruppen wahrgenommen. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Global Consumer Fitness Survey, die Les Mills 2019 veröffentlicht hat. Diese macht den Generationenwechsel deutlich, der auf dem Fitnessmarkt gerade stattfindet und der schon weiter fortgeschritten ist als es vielen bewusst ist.

    Die Fitnessbranche erlebte mit Baby Boomern und der Gen X ihren Aufschwung, doch das Blatt hat sich gewendet – und das haben viele Studios noch nicht erkannt. Während das Durchschnittsalter von Fitnessstudiomitgliedern bei 35 aufwärts liegt, ergab die Analyse von 5.000 Studios (siehe Grafik unten), dass die Mehrheit der Neumitglieder in den Zwanzigern ist. Die Generation Active hat einen anderen Geschmack als ihre Vorgänger – sie bevorzugen Training in der Gruppe, eine größere Auswahlmöglichkeit und eine smarte Integration von Technologien – darum müssen Fitnessstudios ihr Angebot anpassen, um sie für sich zu gewinnen.

    Studios, die auf diese Denkweise eingehen und gleichzeitig hochwertiges Training anbieten, das den Hunger der Generation Active auf Bewegung stillt und sie langfristig motiviert, sind gut aufgestellt, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

    5. Studios als Orte der Begegnung

    In Anbetracht der intensiven Nutzung von Smartphones, Social Media und Home Office-Möglichkeiten, werden soziale Kontakte in unserem Leben immer weniger, besonders bei den jungen Generationen. Darum wird die soziale Interaktion, die Studios bieten, immer wichtiger.

    Die größte Möglichkeit liegt hier wieder bei der Generation Active, die eine völlig andere Einstellung zum Training hat als die Vorgängergeneration. Sie wollen an ihre Grenzen gehen und kommen gerne so richtig ins Schwitzen. Gleichzeitig betrachten sie ihr Training eher als Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und weniger als „Strafe“.

    „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Menschen beim Training die soziale Interaktion sehr wichtig ist“, sagt Bryce Hastings, Head of Research bei Les Mills, der kürzlich eine Studie durchführte, die darauf einging, warum Gruppenfitness Teilnehmer mehr motiviert als andere Trainingsformen.

    „Wenn Sie das Gemeinschaftsgefühl stärken, dann führt das zum so genannten Gruppeneffekt. Und je stärker der Gruppeneffekt, desto mehr Spaß haben die Kursteilnehmer, desto zufriedener sind sie und desto intensiver gehen sie an ihre Grenzen.“

    Wo traditionelle Begegnungsstätten wie religiöse Orte, aber auch Bars in der modernen Gesellschaft immer weniger Anklang finden, können Fitnessstudios diese Lücken füllen. Sie können zu einem Treffpunkt werden und Mitgliedern die Möglichkeit geben, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und eine Gemeinschaft zu bilden, während sie in der Gruppe trainieren.

    6. Instruktoren wieder auf dem Vormarsch

    Die vergangenen zehn Jahre waren für Fitness-Instruktoren eher schwierig. Die Bezahlung von Instruktoren ist in weiten Teilen dieselbe wie vor 20 Jahren, während virtuelle Fitness und On-Demand-Angebote auf dem Vormarsch sind. Nichtsdestotrotz waren Instruktoren nie wichtiger für das Trainingserlebnis, und 2020 könnte ein bedeutender Wendepunkt sein.

    Die Zahl der Boutique-Studios ist regelrecht explodiert und in den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Besuche in Boutique-Studios allein in den USA um 121 % gestiegen. Die jungen Menschen von heute legen viel Wert darauf, in guter Gesellschaft zu trainieren. Hochqualifizierte Rockstar-Instruktoren sind ein Magnet für die Generation Active. Sie sind der Grund dafür, warum viele gerne bereit sind mehr Geld für Kurse auszugeben.

    Im Zeitalter der Automatisierung und digitalen Umwälzung, sind motivierende Instruktoren mit einer besonderen Persönlichkeit der einzige USP im Fitnessstudio, den die Konkurrenz nicht kopieren kann. Ein einzelner großartiger Instruktor kann hunderte Mitglieder anziehen und ans Studio binden – ein ganzes Team kann die Zukunft des Studios bestimmen.

    „Studien bestätigen, dass die zwei wichtigsten Eigenschaften von Boutique-Studios hochqualifizierte Instruktoren und überzeugende Programme sind“, so Emma Barry.

    „Studios müssen daher mehr in diese Richtung investieren. Natürlich ist Ihr Studio das Grundgerüst, doch sind die Inhalte wichtiger denn je und Ihre Instruktoren können über den Erfolg Ihres Kursplans entscheiden.“

    7. Zielgruppen richtig ansprechen

    On-Demand-Lösungen sind auf dem Vormarsch. In Anbetracht der enormen Nachfrage nach Fitnessprogrammen für zu Hause, erzielen Giganten wie Peloton enorme Gewinne und expandieren aggressiv auf globalen Märkten. Jeden Monat tauchen neue digitale Fitness-Startups auf, die für sich den Anspruch erheben das „Netflix der Fitnessszene“ zu sein.

    Viele Branchenbeobachter haben die Sorge geäußert, dass On-Demand-Fitness herkömmliche Fitnessstudiomitgliedschaften „vom Platz fegen“ wird, doch die Zahlen sagen etwas anderes. Während die digitale Fitnessrevolution in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat, sind Fitnessstudiomitgliedschaften und Penetrationsraten weiterhin gestiegen. 2019 erreichte die Zahl der Fitnessstudiomitglieder neue Rekordzahlen.

    Zudem gibt es Hinweise darauf, dass digitale Fitnessangebote mehr Menschen in die „Offline-Welt“ bringen (ein Drittel der Nutzer von Les Mills On-Demand wechseln mit der Zeit von Home Workouts in ein Fitnessstudio in ihrer Nähe). On-Demand-Angebote helfen ihnen beim Einstieg und dabei, Hürden zu überwinden, die sie in der Vergangenheit davon abgehalten haben, sich in einem Fitnessstudio anzumelden: vermeintlich hohe Kosten, mangelnder Komfort und Zeitmangel. Durch die intelligente Nutzung neuer Technologien können Fitnessstudios das Marktwachstum steigern, neue Zielgruppen erreichen und letztlich mehr Mitglieder gewinnen.

    Rechnen Sie damit, dass 2020 immer mehr Fitnessstudios mit On-Demand-Anbietern zusammenarbeiten werden. Das ermöglicht es ihnen, ihre Mitglieder mit bis nach Hause zu begleiten und auf ihren Wunsch nach einer nahtlosen, digitalen Fitnesslösung einzugehen. Anbieter, die die Lücke zwischen der digitalen und analogen Welt schließen, indem sie ein allumfassendes Trainingserlebnis bieten, haben das Beste aus zwei Welten.

    8. Neue Wege

    In Anbetracht des Vormarschs von Technologien im Bereich Fitness, werden auch Daten immer wichtiger, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Diese Daten bieten Studiobetreibern einen besseren Einblick in die Gewohnheiten und Vorlieben ihrer Mitglieder, wodurch sie gezielter Kundenakquise betreiben oder ihre Mitgliederbindung steigern können. Einer der Vorreiter in diesem Bereich ist SC Fitness.

    Das portugiesische Unternehmen hat im Bereich Gruppenfitness einen innovativen datenbasierten Ansatz etabliert und erhält damit unvergleichliche Einblicke. Die revolutionäre Nutzung von Daten hat alles verändert – von der Bezahlung der Instruktoren, bis hin zur Steigerung der Kundenloyalität. Gruppenfitness macht jetzt 44 % aller Studiobesuche aus.

    Neben der Automatisierung manueller Aufgaben, damit die Mitarbeiter mehr Zeit haben, um sich auf die Interaktion mit den Mitgliedern zu konzentrieren, erlaubt eine bessere Datenqualität Studios auch, ihren Mitgliedern ein noch personalisierteres Erlebnis, basierend auf ihren Vorlieben und ihrem Online-Verhalten, zu bieten.

    „Die Menschen wünschen sich, dass ihr Training zum Erlebnis wird, sie wünschen sich Personalisierung und smarte Tipps, die sie in ihrem Lebensstil unterstützen. Daher wird Künstliche Intelligenz (KI) die Zukunft von Fitness enorm prägen“, so Jean-Michel Fournier, CEO von Les Mills Media.

    Die Generation Active ist mit Technologien aufgewachsen, die sich nahtlos in ihren Alltag integrieren, darum muss unsere Branche sich weiterentwickeln, um auf die steigende Nachfrage nach integrierten Fitnesslösungen einzugehen.“

    9. Firmenfitness

    Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Gruppenfitness ein wirkungsvolles Werkzeug für die Mitarbeitergesundheit, Motivation, Produktivität und Teamfähigkeit ist. Firmenfitness erlebt einen regelrechten Boom, der auch 2020 anhalten wird.

    Konzepte wie „Sweatworking“ und Teambuilding haben sich schon lange etabliert, denn Studien belegen, dass Sport – besonders während der Arbeitszeit – die Produktivität, das Zeitmanagement und die Zufriedenheit steigern kann.

    Immer mehr Unternehmen wird bewusst, wie wichtig das körperliche und mentale Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter ist, darum wird Firmenfitness zunehmend beliebter.

    Aus einem aktuellen Bericht von Deloitte Corporate Wellness geht hervor, dass 78 Prozent der der Arbeitgeber planen, in den nächsten drei Jahren in die innerbetriebliche Gesundheitsvorsorge zu investieren. Körperliche Aktivität spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

    Laut Angaben des Global Wellness Institute (GWI) aus dem vergangenen ist Firmenfitnessmarkt inzwischen 48 Mrd. Dollar wert und wächst jährlich um 4,8 % – so schnell wie nie.

    Laut des Deloitte Corporate Wellness Reports sind Gruppenfitnesskurse vor Ort bei Mitarbeitern mit am beliebtesten. Neben vergünstigten Fitnessstudiomitgliedschaften wurde 2018 Gruppenfitness vor Ort von 70 Prozent der US-Unternehmen angeboten, die Strategien zur innerbetrieblichen Gesundheitsförderung haben.

    Ein firmeneigenes Fitnessstudio ist für die meisten Unternehmen ein nicht erfüllbarer Traum, darum sind Kooperationen mit Fitnessstudios in der Nähre die meist realistischere Lösung. 2020 werden noch mehr Studiobetreiber Firmenfitness anbieten – entweder direkt oder über Fitness-Aggregatoren.

    10. Stärkere soziale Komponente

    Die enorme Reichweite der Sport- und Fitnessbranche bietet einzigartige Möglichkeiten, um das Verhalten der Konsumenten positiv zu beeinflussen und die Aufmerksamkeit auf wichtige soziale Themen zu lenken. Marken wie Nike, Patagonia und Equinox sind dank zielgerichtetem Marketing mit gutem Beispiel vorangegangen und immer mehr Fitnessunternehmen folgen ihnen.

    Authentizität und soziales Engagement können ein effektiver Weg sein, um die Markenwahrnehmung zu verbessern, Mitarbeiter zu motivieren und sich bei den heutzutage sehr kritischen Konsumenten Respekt zu verdienen.

    „Unternehmen haben CSR lange nicht als ihre Aufgabe betrachtet. Es waren einzelne Philanthropen oder Regierungen, die aktiv Hilfsprojekte unterstützten“, so Chris Rae, Strategic Partnerships Leader bei UNICEF Neuseeland, der mit Les Mills gemeinsam an der Initiative Workout for Water arbeitet.

    „Was wir aktuell besonders bei Millennials und der Gen Z beobachten, ist, dass sie nicht nur arbeiten, um ihr monatliches Gehalt auf dem Konto zu haben. Es ist ihnen wichtig, dass das Unternehmen, für das sie arbeiten, etwas Sinnvolles tut und Verantwortung übernimmt. Sie wollen Teil von etwas Größerem sein.“

    Soziale Zwecke zu verfolgen ist aus moralischer Sicht sinnvoll – und überzeugt auch als Unternehmensstrategie. Eine Literaturrecherche der Oxford Universität von 2014 ergab, dass in 88 % der Studien Unternehmen, die sich an soziale und Umweltstandards halten, eine bessere operative Leistung aufwiesen. Zudem zeigten 80 % der Studien einen positiven Effekt auf die Aktienkursentwicklung. Eine Win-win-Situation in jeder Hinsicht, also!