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    Fitness Trends

    Outdoor-Gruppenfitness: 8 ultimative Erfolgstipps für Ihr Studio

    Angesichts der Corona-Regeln, die in vielen Märkten noch immer gelten, ist Outdoor-Gruppenfitness nach wie vor eine große Chance für Fitnessstudios, um Mitglieder schnell zurückzugewinnen und gleichzeitig neue Zielgruppen zu erreichen. Im Folgenden finden Sie acht Erfolgstipps für Ihr Outdoor-Trainingsangebot.

    Wenn es eine Sache gibt, die Fitnessstudios aus der Pandemie gelernt dann ist es Anpassungsfähigkeit.

    Durch alle Branchen hinweg hat die Corona-Pandemie Unternehmen dazu gezwungen, ihre bisherigen Markstrategien zu überdenken. In der Fitnessbranche hat sich die Art, wie, wo und von wem Training angeboten wird, durch COVID-19 drastisch verändert – in vielen Bereichen wird die Veränderung von Dauer sein.

    Ob es darum ging, ihr digitales Trainingsangebot zu erweitern, mehr Online-Kunden zu gewinnen oder ihren Teams zu helfen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln – Fitnessstudios haben Herausforderungen in Chancen verwandelt und werden es dadurch schaffen, als stärkere, nachhaltigere Unternehmen aus der Pandemie hervorzugehen.

    Eine weitere Herausforderung, die jedoch langfristig eine Chance darstellen könnte, ist das Angebot von Outdoor-Workouts. Fitnessstudios weltweit mussten während diverser Lockdowns ihre Pforten schließen und sehen sich mit anhaltenden Einschränkungen konfrontiert. Outdoor-Kurse sind eine Überbrückungslösung, die viele von ihnen in Betracht ziehen müssen, bevor sie ihre Kursräume wieder voll auslasten können.

    Doch könnten Outdoor-Workouts mehr sein als eine Zwischenlösung? Könnten sie Fitnessstudios helfen, im wahrsten Sinne des Wortes „über die eigenen vier Wände hinaus“ zu gehen, um neue Zielgruppen zu erreichen und das Trainingserlebnis für ihre Mitglieder zu verbessern? Hier erhalten Sie unsere Top-Tipps für Kurserlebnisse im Freien.

    1.Denken Sie über bisherige Grenzen hinaus

    Social Distancing wird uns noch eine ganze Weile begleiten, darum ist es unerlässlich, dass Sie den Platz in Ihrem Studio so optimieren, dass Sie Ihre Mitglieder wieder für Gruppenfitnesskurse begeistern können – besonders in Zeiten, in denen Sie Ihr Studio nicht in vollem Umfang nutzen können. Wichtig hierbei ist das richtige Mindset und die Bereitschaft, sich anzupassen.

    Fitnessstudios, die ihre Pforten bereits wieder geöffnet haben, bieten Gruppenfitnesskurse auf Basketballplätzen, Sportplätzen und sogar Dachterrassen an. Welche Möglichkeiten sehen Sie für Ihr Studio? Könnten Ihre Cycling-Kurse draußen im Poolbereich stattfinden – RPM mit Poolblick? Könnten Sie den Kundenparkplatz für Kurse nutzen? Die Parkplatzmarkierungen eignen sich ideal, um den Sicherheitsabstand einzuhalten. Oder könnten Sie eine Vereinbarung mit nahegelegenen Unternehmen oder lokalen Behörden treffen, um öffentliche Bereiche zu nutzen?

    Der Forsyth Country Club in North Carolina nutzt seinen Außenbereich erfolgreich für Classes mit Sicherheitsabstand und ist so auch weiterhin eine Anlaufstelle für Mitglieder und ermöglicht es Instruktoren, zu unterrichten. Die Outdoor-Kurse werden gefilmt, sodass auch den Bedarf an Livestream-Inhalten bedient und die Mitglieder unterstützt werden, die noch von zu Hause aus trainieren.

    „Wir haben einige wirklich coole Trainingsmöglichkeiten rund um unsere Gebäude und den Poolbereich geschaffen. Gruppenfitness ist jedoch das Herzstück unseres Studios, darum bieten wir Kurse an, wo immer es geht“, so Renate Van Staden, Fitness Director beim Forsyth Country Club.

    „Wir bieten so viele Aktivitäten wie möglich an, um unsere Mitglieder zu beschäftigen und ihnen ein Stück Normalität zurückzugeben. Es läuft großartig und die Frage, die wir wahrscheinlich am häufigsten von unseren Mitgliedern hören, ist: ‚Wird es die Outdoor-Workouts auch geben, wenn wieder normal geöffnet ist?‘“

    2. Neue Zielgruppen ansprechen

    Eine Folge der Pandemie war es, dass die Nutzung von Online-Trainingsangeboten explosionsartig angestiegen ist. Nach aktuellen Erkenntnissen bietet diese Entwicklung Fitnessstudios ungeahnte Möglichkeiten. Eine Studie von Alliance Leisure ergab, dass 69 Prozent der Verbraucher, die vor der Pandemie wenig aktiv waren, seitdem deutlich aktiver sind. Gleichzeitig gaben 96 Prozent der Personen, die während des Lockdowns das Online-Angebot eines Fitnessstudios nutzten, an, das Studio nach dem Lockdown besuchen zu wollen.

    Outdoor-Workouts bieten Fitnessstudios die Möglichkeit, diese Fitness-Neulinge früher für sich zu gewinnen und Personen, die regelmäßig trainieren, anzulocken, die in der Vergangenheit kein Interesse an einer Fitnessstudiomitgliedschaft hatten, weil sie lieber im Freien trainieren.

    „Gerade erleben wir die größte Pandemie seit einem Jahrhundert. Gesundheit hat jetzt für alle höchste Priorität. Das bietet Fitnessstudios großartige Möglichkeiten und sie werden in Zukunft eine noch größere Rolle dabei spielen, Menschen gesund und fit zu machen“, so Eddie Tock, CEO von REX Roundtables, einem Unternehmen, das mit 2.700 der weltweit führenden Fitnessstudios zusammenarbeitet.

    „Der Schlüssel wird sein, die Aktivitäten zugänglicher zu machen, indem mehr Outdoor- und digitale Workouts angeboten werden – und zu erkennen, dass unsere Mitglieder auf viele verschiedene Arten trainieren wollen. Das hilft uns, die anderen 80 Prozent der Bevölkerung – also die breite Masse – zu erreichen.“

    3. Auf alles vorbereitet

    Ob es sich um das Wetter, die Bodenverhältnisse oder die Geräusche in der Umgebung handelt – beim Training im Freien gibt es deutlich Variablen zu beachten, daher ist es wichtig, im Voraus zu planen.

    Den passenden Kurs für den Außenbereich zu wählen, ist ein guter Anfang. Je nachdem, wo sich dieser befindet, ist es anfangs möglicherweise am einfachsten, Kurse ohne Equipment nach draußen zu verlegen, beispielsweise BODYCOMBAT, BODYATTACK und BODYBALANCE.

    Machen Sie Ihren ersten Outdoor-Kurs als Generalprobe mit Instruktoren und ein paar Freiwilligen, um unvorhergesehenen Problemen vorzubeugen. Beachten Sie, dass der Sound draußen ganz anders klingt als im Kursraum. Passen Sie die Lautstärke entsprechend an und stellen Sie sicher, dass Ihre Instruktoren mit dem korrekten technischen Equipment ausgestattet sind.

    Selbst beim perfekten Setup besteht immer das Risiko, dass Ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Es lohnt sich also, die Vorhersagen im Blick zu behalten und Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Problem möglichst zu entschärfen.

    Der Betreiber des deutschen Fitnessstudios Maxsport Attendorn hat genau das in die Tat umgesetzt: Er verlegte strapazierfähige Böden und brachte ein Sonnensegel zum Schutz vor Sonne oder Regen an und kreierte so eine wetterfeste Outdoor-Trainings-Arena. Das Studio erzielt regelmäßig eine Kursauslastung von bis zu 90 %. Die Mitglieder signalisierten klar ihren Wunsch nach Outdoor-Workouts und gaben an, sich dabei sicherer zu fühlen.

    „Corona mag der kurzfristige Katalysator für Outdoor-Workouts gewesen sein“, so Sebastian Hoffmann, Inhaber von Maxsport Attendorn, „aber der Bereich bietet langfristige Wachstumschancen auch nach der Pandemie.“

    „Dieses Jahr ist für mich eine Testphase“, ergänzt er. „Es ist für mich keine Frage, ob es weiter geht, sondern nur wie. Dass Kurse draußen langfristig funktionieren und der Hit bei unseren Mitgliedern sind, weiß ich jetzt.“

    4. Outdoor Challenges

    Nichts geht über eine gute Challenge, um das Fitness-Feuer wieder zu entfachen sowie das Selbstbewusstsein Ihrer Mitglieder und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Es ist erwiesen, dass der Gruppeneffekt einen positiven Einfluss auf das Trainingserlebnis hat – und maßgeblich dazu beiträgt, dass Trainierende Ihr Studio immer wieder besuchen.

    Und dies auch, weil es in der Natur des Menschen liegt, sich stetig verbessern zu wollen, sich gegen andere zu beweisen und zu gewinnen. Wir Menschen probieren Dinge so oft – das heißt in diesem Fall, gehen so oft ins Fitnessstudio – bis wir unser Ziel erreicht haben.

    Ein Studio, dem die Herausforderung Outdoor-Workouts ebenfalls nicht fremd ist, ist das deutsche 20"20, bei dem Leistungssport auf Gruppenfitness trifft: Hier trainieren Sportbegeisterte, Fitness-Einsteiger und Profisportler gemeinsam.

    Angesichts der Corona-Maßnahmen richtete das Studio eine 120 m² große Outdoor-Fläche für Gruppenfitnesskurse ein, die sich als ungeahnter Publikumsmagnet entpuppte: Inzwischen bietet das Studio 17 Outdoor-Kurse pro Woche an.

    „Du merkst, wie glücklich du die Leute machst, indem du ihnen die Möglichkeit gibst, wieder gemeinsam Sport zu machen“, so Studioinhaber Tobias Unger – ehemaliger Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der das 20”20 nach seiner persönlichen Bestleistung benannt hat, dem deutschen Rekord, den er seit 2005 bis heute über die Sprint-Strecke von 200 m hält.

    „Wir sind von unserem langfristigen Erfolg mit Les Mills an unserer Seite überzeugt, denn Menschen brauchen eine gemeinsame Leidenschaft und sehnen sich nach sozialen Erlebnissen in einer Gruppe.“

    5. Durchdachter Marketingplan

    Jedes Fitnessstudio hat treue Fans, doch nicht alle werden gleich nach der Wiedereröffnung wieder bei Ihnen trainieren, darum ist eine proaktive Kommunikation hier besonders wichtig. Zeigen Sie Ihren Mitgliedern, dass Sie Ihr Angebot um großartige Outdoor-Workouts erweitert haben.

    Stellen Sie sicher, dass Outdoor-Kurse einen festen Platz in Ihrem Kursplan bekommen und kommunizieren Sie dies den Mitgliedern als Teil Ihrer Wiedereröffnungsstrategie. Für zögerliche Mitglieder, die nur schwer zurückzugewinnen sind, ist das Training im Freien ein ideales Sprungbrett zum vollen Trainingserlebnis im Studio.

    Und denken Sie an das großartige Aushängeschild, das Sie jetzt haben, um neue Mitglieder zu gewinnen. Das Training im Freien ist für Passanten viel besser sichtbar. Das sollten Sie bei der Wahl ihrer Außenfläche beachten. Indem Sie das Geheimnis um das Innenleben des Fitnessstudios lüften und eine Gruppe von Menschen zeigen, die sich im Freien bewegt und Spaß hat, können Sie neue Interessenten für sich gewinnen. Platzieren Sie Infotafeln, Hinweisschilder oder Ähnliches so, dass Passanten auf den ersten Blick sehen, wo sie mehr über Ihr Studio erfahren können und locken Sie sie mit Spezialangeboten, um das Ganze abzurunden.

    6. Ein zuverlässiges Buchungssystem

    Da in vielen Fitnessstudios die zulässige Personenanzahl begrenzt ist, sind Zeit und Platz knapp. Daher ist es wichtig, die Besucherfrequenz in Ihrem Studio nach der Wiedereröffnung zu optimieren. Dies erfordert ein durchdachtes Buchungssystem, das zuverlässig ist und allen einen fairen Zugang zu Ihrem Trainingsangebot ermöglicht – einschließlich der Outdoor-Classes.

    Es bedeutet auch, das richtige Gleichgewicht zu finden, um weiterhin auf die Nachfrage nach Ihrem Online-Trainingsangebot einzugehen, es jedoch gleichzeitig zu reduzieren, um Ihre Mitglieder wieder für das Live-Training zu gewinnen.

    „Ihre Mitglieder werden es schätzen, ihr Training wieder fest einplanen zu können. Ermöglichen Sie ihnen daher eine möglichst einfache Kursbuchung und geben Sie ihnen so das Gefühl von Routine und Kontrolle zurück“, rät Carrie Kepple, Mitinhaberin von Styles Studios Fitness und amtierende Vorsitzende der IHRSA.

    7.Events und ihr großes Potential

    Outdoor-Workouts eignen sich ideal als Aufmacher für Events, um Menschen in Bewegung zu bringen und sie wieder für Fitness zu begeistern (natürlich im Einklang mit den jeweils geltenden Corona-Maßnahmen). Ein starkes Reactivation Event fand letztes Jahr etwa in China statt, wo sieben Studiobetreiber in Nanjing gemeinsam mit Les Mills ein großes Outdoor-Event veranstalteten, bei dem 400 Menschen gemeinsam an BODYCOMBAT und BODYJAM teilnahmen.

    „Aufgrund von Corona hatte es natürlich weltweit keine größeren Aktivitäten oder Events gegeben. Umso aufregender war es, so viele Menschen für ein starkes Live-Trainingserlebnis zusammenzubringen – die Atmosphäre war elektrisierend“, erzählt Jane Jiang, CEO von Les Mills China.

    „Wir wollten Fitnessstudios in China inspirieren, mit ihren Marketingaktivitäten groß zu denken, um die Fitnessbranche wieder auf die Beine zu bringen und mehr Menschen in die Studios zu ziehen. Natürlich mussten wir die geltenden Maßnahmen berücksichtigen und etwa Social Distancing ermöglichen. Daher arbeiteten wir proaktiv mit der Stadt Nanjing zusammen, um sicherzustellen, dass die Veranstaltung im Einklang mit der nationalen Strategie zur Förderung der öffentlichen Gesundheit war.“

    8. Sichern Sie sich ab

    Wie bei Indoor-Kursen müssen auch bei Classes im Freien die üblichen Regeln eingehalten werden in Bezug auf Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer, Versicherungsfragen sowie Musik- und Programmlizenzen. Daher ist es unerlässlich, dass Studios und Instruktoren die notwendigen Schritte unternehmen, um vorschriftsmäßig zu handeln und dahingehend abgesichert zu sein.

    Die gute Nachricht: Wenn Ihr Studio bereits eine Les Mills Lizenz für ein bestimmtes Programm besitzt, ermöglicht dies Ihnen, Classes im Freien an einem geeigneten Ort anzubieten, der mit dem Studio verbunden ist, beispielsweise auf einem Parkplatz, einem Tennisplatz, einer Dachterrasse, ... Ebenso dürfen Outdoor-Gruppenfitnesskurse nur durch einen aktiven in dem bestimmten Programm zertifizierten Instruktor und im Namen Ihres Studios unterrichtet werden.

    Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich an Ihren Les Mills Ansprechpartner vor Ort, der Sie gerne unterstützt.

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