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    Forschung

    Studien belegen: Musik ist der Schlüssel für Gruppenfitness

    Mehr als Hintergrundberieselung: Eine Playlist mit aktuellen Top-Hits kann jeden Studiobesuch zu einem Erlebnis machen, das Ihre Mitglieder inspiriert, motiviert und dafür sorgt, dass sie Ihr Studio immer wieder gerne besuchen. Wie können Studios ihr Musikangebot verbessern und sich gleichzeitig vor Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzung schützen?

    Les Mills

    Zusammenfassung

    Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
    • Umfangreiche Forschungsarbeiten der Brunel University London, die von Dr. Costas Karageorghis geleitet wurden, ergaben, dass Musik der entscheidende Faktor für Spaß am Training in der Gruppe ist sowie für Motivation und bessere Resultate sorgt.
    • Sorgfältig ausgewählte Musik reduziert nachweislich das körperliche Belastungsempfinden um 12 %, steigert die Effektivität des Trainings um 15 %, die Bewegungseffizienz um 7 % und die Ausdauer um 15 %.
    • Strenge Vorschriften was die Einhaltung der Urheberrechte angeht können mitunter zu beträchtlichen Geldstrafen.
    • Schlechte Musik kann Sie Mitglieder kosten: 7 % der Fitnessstudiomitglieder besuchen ihr Studio weniger, wenn ihnen die Musik nicht gefällt. Hier müssen Sie sich jedoch nach der Mehrheit richten – Sie können es nicht jedem recht machen!
    Es ist dunkel. Lichter blinken, tauchen den Raum in ein diffuses Licht und Körper bewegen sich zum Rhythmus der Musik – der Gruppenfitnessraum von heute erinnert an einen angesagten Szeneclub. Kahle Aerobic-Räume, die ihre besten Zeiten hinter sich haben, waren gestern. In den letzten fünf Jahren erlebten Boutique-Studios einen wahren Boom und es geht mit rasanter Geschwindigkeit weiter.

    Angesichts der wachsenden Verschmelzung von Fitness und Musik ist es wichtiger denn je, den richtigen Beat zu wählen. Die Branche hat auch diverse Synergien hervorgebracht. Während Musikgrößen wie Beyoncé oder Rihanna ihre eignen Sportbekleidungslinien herausbringen, sind auch Studios auf den Zug aufgesprungen. SoulCycle, zum Beispiel, veranstaltet Kurse in Kombination mit Live-Konzerten angesagter Künstler. Das Londoner Studio 1Rebel hat eine Kooperation mit Grammy-Gewinnerin Jess Glynne, die Playlists für die Workouts zur Verfügung stellt. Ein weiteres Beispiel sind LIVERIDE Classes, wo Jazzmusiker inmitten von Trainingsbikes jammen.

    Musik ist, im wahrsten Sinne des Wortes, das wichtigste Instrument für das perfekte Training. Und das aus gutem Grund. Eine sorgfältig ausgewählte Playlist kann darüber entscheiden, ob Ihre Mitglieder begeistert wiederkommen oder sich von Ihnen abwenden.

    Die Musik und der Beat für ist für Gruppenfitness wichtiger als je zuvor

    Der passende Beat

    Die Wissenschaft bestätigt dies. Umfangreiche Studien der Brunel University London, die von Dr. Costas Karageorghis geleitet wurden, der bereits als Berater für den Londoner Halbmarathon Run to the Beat tätig war, ergaben Folgendes: Synchrone Musik, sprich Musik, die auf das Trainingstempo abgestimmt ist, senkt nachweislich das körperliche Belastungsempfinden um 12 %, steigert die Effektivität des Trainings um 15 % , die Bewegungseffizienz um 7 % und die Ausdauer um 15 %.

    Zur Studie sagte Dr. Karageorghis: „Musik im richtigen Tempo sorgt für deutlich mehr Ausdauer, während die motivierenden Eigenschaften von Musik sich erheblich auf das körperliche Belastungsempfinden auswirken und dazu führen, dass man freiwillig stärker an seine Grenzen geht.“

    Musik spielt besonders bei Cycling-Classes eine wichtige Rolle. Aus einem Bericht von ukactive und Stages Cycling aus dem Jahr 2018 geht hervor, dass Musik für 86 % der Befragten eine entscheidende Rolle bei der Wahl einer Cycling-Class spielt. Nur der Instruktor und die Qualität der Geräte wurden als noch wichtiger eingestuft.

    Während qualitativ hochwertige Musik für 19 % der älteren Zielgruppen (Baby Boomer und Generation X) ein wichtiger Faktor ist, liegt die Zahl bei Millennials und der Generation Z bei 28 %. Diese beiden Zielgruppen sind Trendsetter in der globalen Fitnessbranche und machen aktuell 80 % der Verbraucher aus.

    Der richtige Beat kann also entscheidend für ein positives Trainingserlebnis sein. Schlecht gewählte Musik kann im Umkehrschluss das Trainingserlebnis zerstören und dazu führen, dass Ihre Mitglieder nicht mehr in Ihr Studio kommen. Laut der Les Mills Global Fitness Insights würden 59 % der Fitnessstudiomitglieder ihr Studio gerne öfter besuchen. 8 % gaben an, die Atmosphäre in ihrem Studio nicht zu mögen und 7 % gaben an, die Musik nicht zu mögen.

    Selbst die weltbesten Instruktoren verlassen sich auf großartige Musik, um die Motivation im Unterricht ins Unermessliche steigern

    Den richtigen Ton treffen

    Unzufriedene Mitglieder sind natürlich ungünstig, dennoch ist Musik Geschmackssache und Sie werden es nie jedem recht machen können. Als Unternehmen sollten Sie versuchen, die Mehrheit zufriedenzustellen und Lösungen finden, um die Minderheit zu „besänftigen“.

    Häufig beschweren sich Mitglieder, dass die Musik in den Kursen oder auf der Trainingsfläche zu laut oder zu leise ist. Den richtigen Lautstärkepegel zu finden scheint ein Ding der Unmöglichkeit.

    Phillip Mills, Geschäftsführer von Les Mills International und Betreiber von 12 LES MILLS Studios in Neuseeland, hat dieses Thema schon allzu oft Kopfschmerzen bereitet.

    „Seit Jahren versuchen wir, den richtigen Lautstärkepegel in unseren Kursräumen und auf den Trainingsflächen zu finden“, erzählt Phillip.

    „Einerseits muss die Lautstärke hoch genug sein, um die Leute zu motivieren, andererseits bekamen wir regelmäßig Beschwerden von Mitgliedern, dass ihnen die Musik zu laut sei.“

    „Letztlich entschieden wir uns, eine Umfrage zu starten. 80 % der Befragten gaben an, die Lautstärke sei „genau richtig“, 17 % wünschten sich die Musik noch lauter und nur 3 % gaben an, sie sei zu laut. Diese 3 % vertraten ihren Standpunkt jedoch sehr vehement. Es ging so weit, dass sie sich bei der zuständigen Behörde wegen Lärmbelästigung beschwerten.

    „Um das Problem zu lösen beschlossen wir, Spender mit kostenlosen Ohrstöpseln aufzustellen, an denen sich jeder bedienen kann, dem die Musik zu laut ist. Sie kosten uns fast nichts, da nur wenige Mitglieder sie benutzen.“

    Vorsicht Falle: Musiklizenzen

    Neben wütenden Mitgliedern stehen manche Fitnessstudios jedoch noch weitaus größeren Problemen gegenüber: Für Urheberrechtsverletzungen bei Musik warten saftige Geldstrafen. Einfach die Top-Playlist auswählen und in Ihrem Studio in Dauerschleife laufen lassen? So einfach ist das leider nicht. Strenge Vorschriften zur Einhaltung der Urheberrechte können mitunter fatale Folgen für Studiobetreiber haben. So wurde gegen den Cycling-Giganten Peloton eine Urheberrechtsklage in Höhe von 300 Million $ erhoben. Es ist unerlässlich, dass Fitnessstudios hier die Vorschriften einhalten, um hohe Geldbußen zu vermeiden.

    Unternehmen müssen also zum einen die geltenden Vorschriften einhalten und zum anderen Musik gezielt einsetzen, um ihre Mitglieder zu motivieren und dafür zu sorgen, dass sie Freude am Training haben. Streaming-Dienste wie Spotify und Apple Music sind omnipräsent. Personen, die von zu Hause aus trainieren, haben uneingeschränkten Zugriff auf Musik. Da muss die Fitnessbranche mithalten.

    Als weltweit größter Anbieter von Gruppenfitnesskursen hat LES MILLS das früh erkannt. Wir haben ein ausgeklügeltes System entwickelt, um sicherzustellen, dass Studios in ihren Kursen die neuesten Hits spielen können, ohne in die Falle zu tappen.

    Das Les Mills-Musikteam arbeitet eng mit Programmdirektoren wie Gandalf Archer Mills zusammen, um die perfekten Tracks für jede neue Workout-Veröffentlichung auszuwählen

    Unser Ansatz

    „Alles beginnt mit der Musik“, sagt Diana Mills, Creative Director bei Les Mills International. „Unsere Aufgabe ist es, die Musik zu finden, die Menschen in Bewegung bringt.“

    Diana arbeitet mit einem engagierten Musik-Team, das wiederum eng mit den Program Directors, mit Choreografen, Komponisten und Künstlern zusammenarbeitet, die sich Monat für Monat tausende Lieder anhören, um daraus 10 oder 12 Tracks für neue Releases zu wählen.

    Insgesamt stellt das Team jedes Jahr 80 einzigartige Playlists zusammen – pro Quartal eine Playlist für alle 20 LES MILLS Programme. Jede ist genau auf die spezifischen Bedürfnisse des Workouts abgestimmt. Sobald die passenden Lieder gefunden wurden, muss das Team sich an die Plattenfirmen wenden, die die Rechte besitzen.

    Es kann Wochen oder gar Monate dauern, für jeden Track in jedem Programm auf der ganzen Welt die Lizenz zu erhalten. Oft heuert das Team auch Komponisten an, die eigene LES MILLS Originale komponieren oder Lieder covern, um sicherzustellen, dass die Musik bis ins letzte Detail auf das jeweilige Programm abgestimmt ist.

    „Bei energiegeladenen Programmen wie BODYATTACK muss die Musik zum Beispiel schnell sein", erklärt Licensing Manager Josh James, der verantwortlich für die Lizenzen von bis zu 800 Tracks pro Jahr ist. „Der Program Director findet beispielsweise einen Track, den er unbedingt verwenden möchte, der aber nicht schnell genug ist. In diesem Fall arbeiten wir mit Produzenten zusammen, die Cover-Songs für uns erstellen und das Tempo auf die Choreografie abstimmen.“

    Chris van de Geer, Produzent bei den BigPop Musikstudios, der seit über 10 Jahren mit LES MILLS zusammenarbeitet, behandelt jeden neuen Programmrelease wie ein reguläres Musikalbum.

    „Der Ablauf ist exakt derselbe wie bei einem Album bzw. einer Platte“, so Chris. „Gute Musik ist bei diesem Produkt überaus wichtig, denn mit ihr identifizierten sich die Menschen.“

    Der gesamte Prozess kostet Zeit – und Geld. „Digitale Anwendungen sind noch immer mit recht hohen Kosten verbunden“, ergänzt James. „Eine App für über 100.000 Instruktoren zu entwickeln und instand zu halten ist eine nicht unerhebliche Investition.“

    Coole Moves, angesagte Musik, motivierte Mitglieder

    Die Zeit und Energie, die wir investieren, um den perfekten Soundtrack zu kreieren, ist ein entscheidender Faktor für die Qualität unserer Programme und den Erfolg unserer Studiopartner.

    „BODYPUMP zählt zu unseren beliebtesten Classes, weil unsere Mitglieder einfach wissen, was es ihnen bringt – und weil sie die Musik lieben”, so Diana Sideri vom Greater Naples YMCA in Florida. „Das Programm liefert uns eine gleichbleibend hohe Qualität – und das ist es, was unsere Mitglieder so schätzen.“

    Angesichts der Vielzahl an On-Demand-Streamingdiensten und Fitness Apps haben Verbrauchen mehr Trainingsmöglichkeiten denn je. Es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass das Live-Trainingserlebnis unersetzlich ist und es sich lohnt, dafür das Haus zu verlassen. Und auch die Wissenschaft beweist, dass Musik darüber entscheidet, ob Ihre Mitglieder Spaß am Training haben, Resultate erzielen und Ihr Studio immer wieder gerne besuchen.

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