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LES MILLS – 50 starke Jahre

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Der größte Gruppenfitness-Anbieter wird 50. Drei Generationen der LES MILLS Familie erzählen ihre einzigartige Geschichte über Kampf, Erfolg und das Ziel, die Welt zu einem fitteren Planeten zu machen.

Dieser Artikel erschien als Titelgeschichte in der Juni 2018 Ausgabe des Health Club Management Magazins. Original-Artikel lesen.

Jedes Unternehmen hat einen Leitgedanken, der es antreibt. Bei der Familie Mills ist es zum einen die Leidenschaft, die Gesundheit der Menschen zu verbessern, zum anderen das Konkurrenzdenken, das sie in ihrer Zeit als Profisportler verinnerlicht haben.

„Es ist ein Satz, den mein Vater sagte, als er 1968 unser erstes Studio eröffnete“ so Phillip Mills, Geschäftsführer LES MILLS International. „Die Aufgabe der Fitnessbranche ist es, Menschen für Fitness zu begeistern. Diese Mission treibt uns nach wie vor an.“

Am 5. Februar 2018 feierte das Unternehmen seinen 50. Jahrestag – etwas Besonderes in einer so jungen Branche. Was als kleines Fitnessstudio in Auckland, Neuseeland, begann, hat sich in eine globale Fitnessbewegung mit 23 verschiedenen Programmen, unter anderem BODYPUMP, BODYCOMBAT und BODYATTACK, entwickelt. Heute werden LES MILLS Classes in 20.000 lizenzierten Studios weltweit angeboten und pro Woche unterrichten 140.000 Instruktoren über sechs Millionen Teilnehmer.

Doch die Geschichte hätte auch anders verlaufen können. In den 50 Jahren seines Bestehens hatte das Unternehmen mit finanziellen Sorgen, Betrügereien, harten Konkurrenten, Naturkatastrophen und persönlichen Rückschlägen zu kämpfen. All diese Dinge haben das Familienunternehmen zu dem gemacht, was es heute ist.

Im Zentrum der Geschichte von LES MILLS sind drei Männer und drei Frauen, aus drei Generationen, die alle durch ihre Vergangenheit als Profisportler geprägt wurden. Die Rede ist von Unternehmensgründer und vierfachem Olympiasieger Les Mills Senior, seiner Ehefrau Colleen, die Neuseeland bei den Commonwealth Games vertrat und 2005 im Alter von 71 verstarb sowie Phillip und Ehefrau Dr. Jackie Mills und ihren beiden Kindern Diana und Les Mills Junior.

Wie alles begann

Die Gruppenfitnesskurse, wie wir sie heute kennen, haben ihre Ursprünge in der 23 Victoria Street West in Auckland. Dort eröffneten Les Senior und Colleen 1968 ihr erstes Fitnessstudio.

Les, der eine schwere Kindheit gehabt hatte – sein Vater war gestorben, als er 11 Jahre alt war – wurde Profisportler und ein engagierter Geschäftsmann, der sich in der Fitnessbranche etablieren wollte. Seit dem Jugendalter hat er eine Leidenschaft für Sport und Krafttraining.

„Besonders von Krafttraining war ich fasziniert – und das hat sich nie geändert“, so Les, der auch mit 83 Jahren noch vor dem Fernseher auf einem Indoor Bike trainiert oder in der Garage Gewichte stemmt.

„Als Junge war ich begeistert von Charles Atlas, von dem ich erstmals in einem Magazin las. Ich wollte es den Grobianen zeigen, so wie Charles Atlas es in den berühmten Werbeanzeigen tat, und mit hübschen Mädchen am Strand Zigaretten rauchen!“

„In den Sechzigern war ich dank eines Sportstipendiums in den Staaten. Dort erlebten Fitnessstudios ihre Geburtsstunde und ich beschloss, diesen Trend nach Auckland zu bringen.

Wir fanden ein Fitnessstudio in Auckland, das gerade pleitegegangen war. Der Besitzer aus den USA hatte lebenslange Mitgliedschaften verkauft und war mit dem Geld abgehauen. Wir kauften es dem Insolvenzverwalter für rund 3.500 NZD ab.“

Les eröffnete das Studio am 5. Februar 1968 und war zunächst mit verärgerten Kunden konfrontiert, die trainieren wollten und nicht einsahen, dafür zu bezahlen.

Er traf eine Vereinbarung mit ihnen: Sie erhielten kostenlos eine einjährige Mitgliedschaft, wenn sie ihm versicherten, dem Fitnessstudio darüber hinaus treu zu bleiben. Dann versuchte Les, neue Mitglieder zu gewinnen, um Gewinn bzw. überhaupt erst Umsatz zu machen. Das Studio wurde zunächst vor allem von Sportlern besucht, hauptsächlich Profisportler, die die Familie von Wettkämpfen kannte.

„Wir machten vor allem Zirkeltraining“, erzählt Les Senior. „Aerobic-Kurse als solche gab es noch nicht, doch wir boten Zirkeltraining für Rugby-Trainer oder Ruderer an sowie Zeitzirkel, wie man sie auch heute noch kennt.“

„Colleen hängte sich richtig rein, um das Studio voranzubringen und alle packten mit an. Wir mussten hart arbeiten und wir nahmen die Sache wirklich ernst – denn die Zeiten waren hart.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten begann das Studio immer besser zu laufen. Wir eröffneten weitere Filialen in Neuseeland und Australien und bildeten damit die Basis für unsere Fitnessstudio-Kette LES MILLS NZ, die es mit 12 Filialen noch heute gibt.

Krafttraining war, und ist nach wie vor, ein wichtiger Teil dieser Studios, doch es waren die dynamischen Gruppenfitnesskurse, die ihnen wirklich zum Erfolg verhalfen.“

Les und Colleen Mills eröffneten 1968 ihr erstes Studio in Auckland.


Die Anfänge von Gruppenfitness

Da sie mit dem Studio weiter nach oben in die Victoria Street West umzogen (wo das Studio noch heute ist), verwandelten sie das ursprüngliche Studio in ein kleines Gruppenfitness-Studio.

„Es war den Boutique-Studios von heute sehr ähnlich“, so Phillip, der zu der Zeit gerade von einem Sportstipendium bei der University of California (UCLA) zurückgekommen war. Er erlebte den Beginn des Durchbruchs mit.

„Ich hatte den Aerobic-Trend in den USA hautnah miterlebt und beschloss einen Studienfreund aus Kalifornien nach Neuseeland zu holen. Er hatte im Bereich Aerobic Erfahrung und half uns beim Einstieg.“

Zu der Zeit hatte ich gerade ein Jahr lang in der Musikindustrie gearbeitet und eine Rockband gemanagt. Wir holten daher Tänzer und Schauspieler als Kursleiter mit ins Boot, die eine tolle Bühnenpräsenz hatten, außerdem viele Profisportler. Das war wohl das erste Mal, dass Fitness und Entertainment zusammengebracht wurden.

„Wir verwandelten alte Aerobic-Kurse, die viele tänzerische Elemente enthielten, in Sportkurse mit Kurzhanteln und Zirkelmaschinen. Jackie und ich verbrachten Stunden damit, in unserem Wohnzimmer verschiedene Schrittfolgen auszuprobieren – so lange, bis wir unseren Teppich durchgewetzt hatten!“

„Irgendwann waren die Kurse so gefragt, dass unser Kursraum buchstäblich aus allen Nähten platzte. Wir eröffneten einen weiteren Kursraum, dann noch einen und einen vierten auf dem Dach – und jeder war brechend voll. Das war der Punkt, an dem wir begriffen, dass sich etwas Großes anbahnte.“

Boom und Pleite

Als die Kurse immer beliebter wurden, sowohl bei Frauen als auch Männern, begann LES MILLS 1981 damit, anderen Studios Lizenzen zu verkaufen. Zunächst in Neuseeland, dann auch in Australien.

Kontinuierliches Wachstum führte 1984 zu dem Entschluss, mit LES MILLS an die Börse zu gehen. 1987 ermöglichte eine Übernahme durch ein Investmentunternehmen es Les Senior und Colleen, Teile abzustoßen und neue Ansätze zu verfolgen. Und dann ging alles schief.

Einen Monat nach der Übernahme hatten die Börsenkurse aufgrund der Finanzkrise ihren Tiefpunkt erreicht und stürzten die neuen Firmenbesitzer in einen finanziellen Ruin. Phillip, der einen kleinen Anteil an der Firma behalten hatte, wurde zu Rückverkaufsgesprächen mit den Insolvenzverwaltern gedrängt. Er sollte das Familienunternehmen vor dem Aus retten.

„Ich war Anfang 30, hatte gerade eine Familie gegründet und nahm einen Kredit von 10 Millionen NZD auf, um das Unternehmen zu retten – das war damals eine unfassbare Menge Geld“, erinnert sich Phillip.

„Diese Entscheidung machte mir wirklich Angst und war äußerst riskant, doch ich war nicht bereit, unser Familienunternehmen aufzugeben.“

Dank eines Kredits von den Insolvenzverwaltern und dem Verkauf von LES MILLS Studios in Australien, konnte Phillip die Führung übernehmen und das Unternehmen retten. Doch obwohl Phillip und Jackie fest davon überzeugt waren, dass sie das Ruder herumreißen und mit Gruppenfitness erfolgreich sein würden, wurde es zunächst nicht leichter.

Das Unternehmen war hoch verschuldet und die Banken nicht bereit, in ein Nischenkonzept zu investieren, daher kämpfte LES MILLS sechs Jahre lang, und konnte in dieser Zeit gerade mal seine Mitarbeiter bezahlen und die Firma über Wasser halten.

Philipp erzählt: „1993 war ich so ausgebrannt, dass ich Depressionen bekam. Ich nahm zu, machte keinen Sport mehr. Glücklicherweise war Jackie da, fing mich auf und redete mir ins Gewissen: ‚Philly, reiß dich zusammen‘.“

„Ich setzte mir also klare Ziele. Eines davon war, professionell Tennis zu spielen. Natürlich schaffte ich es nicht weiter als bis zum Whangarei Open, geschweige denn bis nach Wimbledon, doch immerhin nahm ich in einem Jahr fast sieben Kilo ab, meine Depressionen wurden besser und auch für das Unternehmen begann sich das Blatt zu wenden.“

Internationaler Erfolg

Nachdem Les Mills Jahrzehnte lang an seinen standardisierten Trainingsprogrammen und Ausbildungssystemen für Instruktoren gefeilt und den Schuldenberg überwunden hatte, konnte das Unternehmen wieder global denken.

Zusammen mit dem australischen Schwimm-Nationaltrainer und Fitnessstudiobesitzer in Canberra, Bill Robertson, entwickelte LES MILLS ein internationales Lizenzmodell. 1997 gründete Phillip LES MILLSInternational (LMI) als eigenständiges Unternehmen, getrennt von den LES MILLS NZ Fitnessstudios, um sich damit auf das globale Lizenzgeschäft zu konzentrieren.

Doch wieder einmal lief nicht gleich alles rund. Das Unternehmen hatte den Umfang der Investitionen unterschätzt und schon bald schien es, als wäre LMI eine Nummer zu groß.

„Ursprünglich hatten wir mit einer Summe von 10 Millionen NZD gerechnet. Daraus wurden letztendlich 100 Millionen NZD“, so Phillip.

„Wir hatten das Ausmaß einfach unterschätzt und tatsächlich verlor LMI in den ersten acht Jahren eine Menge Geld. Nachdem ich meinen Vater ja quasi aus dem Unternehmen gedrängt hatte, musste ich meinen alten Herren bitten, wieder zurückzukommen und zu helfen.“

Nach einer achtjährigen Amtszeit als Bürgermeister von Auckland – eine von vielen interessanten Stationen in der Karriere von Les Senior; u. a. war er auch Trainer, TV-Kommentator und nationaler Sportdirektor für Papua-Neuguinea – kehrte er zum Unternehmen zurück und brachte Jill Tattersall mit, der von 2001 bis 2010 die Geschäftsführung von LMI übernahm.

„Gerade hatte ich die Wiederwahl als Bürgermeister verloren. Als Phillip anrief dachte ich mir ‚Halt mal, du musst deinem alten Herren doch keinen Job anbieten, nur weil er gerade einen verloren hat“, scherzt Les Senior.

„Wir mussten Philipp, unseren kreativen Kopf, entlasten, damit er in Ruhe die Produkte, Programme und all die Magie entwickeln konnte. Jill kümmerte sich ums Management und ich flitzte umher, machte Verträge und versuchte Deutschland und Frankreich mit ins Boot zu holen.“

Stück für Stück kam LMI wieder auf Kurs und an diesem Punkt wurde klar, dass es bei Fitnessstudiogängern eine große Nachfrage nach den neuartigen Workouts aus Neuseeland gab.

Sie sprachen sowohl Frauen, als auch Männer an, doch das taten auch viele andere Programme. Was also ist das Geheimnis hinter der großen Popularität und des langfristigen Erfolgs der LES MILLS Programme?

Das Geheimrezept

„Ich denke, dass die Kursteilnehmer schätzen, dass die Programme ihnen Resultate liefern, so energiegeladen sind und mit den neuesten Moves und der aktuellsten Musik immer auf dem neuesten Stand bleiben“, so Jackie.

‚Immer auf dem aktuellen Stand bleiben‘ bedeutet, dass alle 23 LES MILLS Programme vierteljährlich aktualisiert werden; mit komplett neuer Choreografie, Musik und Instruktoren-Fortbildungen.

Die Program Directors sind weltweit auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, Trends und Impulsen, die sie immer wieder zu kreativen Ideen inspirieren. Sie hören auch stundenlang Musik, um die angesagtesten Tracks zu finden. Anschließend übernimmt das Music Licensing Team die Aufgabe, Genehmigungen von den Plattenfirmen einzuholen. Oder LES MILLS Music (der größte Arbeitgeber für Musikberufe in Neuseeland) erstellt eine Cover Version oder komponiert selbst Stücke.

„Bei der Zusammenstellung unserer Programme sind wir immer sehr offen, sodass es sehr schwer wird, sie zu kopieren“, so Jackie, die auch hinzufügt, dass die wissenschaftliche Basis der Grundpfeiler für die Resultate ist:

„Unser Head of Research, Bryce Hastings, arbeitet mit führenden wissenschaftlichen Instituten, wie der Penn State University, zusammen, um sicherzustellen, dass alle LES MILLS Classes unabhängig geprüft werden. Die dabei entstehenden Daten werden verwendet, um Studien durchzuführen, die in akademischen Journals veröffentlicht werden.

Die Forschungsergebnisse werden von einem Expertenteam ausgewertet, um sichere und effektive Choreografien für die LES MILLS Programme zu entwickeln, die anschließend tausende von Stunden lang getestet werden, bevor sie auf den Markt kommen.

Macht der Instruktoren

Einer der wichtigsten Aspekte der LES MILLS Programme sind die Menschen, die sie unterrichten. Mit einer Community bestehend aus über 140.000 Instruktoren aus aller Welt, sind die Menschen, das Training und alle Prozesse entscheidend, um eine reibungslose Verteilung der Programme von Auckland aus in die einzelnen Studios zu gewährleisten.

Laut Phillip macht LES MILLS mit der Ausbildung der Instruktoren sogar Verluste. Er sagt, das Engagement, hochqualifizierte Instruktoren einzusetzen (indem LES MILLS hohe Maßstabe setzt) und sie mit bezahlbaren Ausbildungsmöglichkeiten zu versorgen ist genau das, was die Lizenzgebühren, die die Studios bezahlen, nötig macht.

Diana Mills, Creative Director bei LMI – sowie Program Director und Presenter bei einigen der beliebtesten LES MILLS Workouts wie BODYPUMP, BODYCOMBAT und RPM – hebt hervor, wie wichtig LES MILLS ein gutes Verhältnis zu den Instruktoren ist:

„Unsere Instruktoren sind das Herz und die Seele von LES MILLS und unser Fokus muss auf ihrer Sicherheit und Zufriedenheit liegen.“

„Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft sie bei der Sache sind. Diese Menschen sind einfach unglaublich inspirierend.“

Doch es lief nicht immer so gut mit den Instruktoren. Diana räumt ein, dass LES MILLS aus seinen Erfahrungen gelernt hat, etwa, dass das Unternehmen manchmal zu sehr auf die Firma und nicht genug auf die Menschen konzentriert war. Das wurde längst geändert und heute findet die Kommunikation stets auf Augenhöhe statt.

„Wir versuchen immer ehrlich, offen und direkt mit unseren Instruktoren umzugehen“ ergänzt Diana. „Und wir hören viel mehr darauf, was sie wollen und möchten, dass sie sich als Teil dieser riesigen Familie fühlen.“

„In Anbetracht der Digitalisierung denke ich, dass das für alle Unternehmen eine Herausforderung ist. Das Zwischenmenschliche muss wieder mehr in den Fokus rücken.“

Millennials und mehr

Neben dem persönlichen Umgang mit der großen Gemeinschaft aus Instruktoren ist eine weitere Herausforderung für LES MILLS, stets aktuellen Trends zu folgen.

Trotz des Rufs als Pionier im Bereich Gruppenfitness, brauchte das Unternehmen Ende der 2000er Jahre dringend einen neuen Anstrich. Nachdem die Kinder von Phillip und Jackie ein paar ehrliche Worte an sie richteten, wird ihnen einiges klar.

Phillip erzählt: „Es war Les Junior, der zu uns kam und sage ‚Hey, eure Produkte sind langweilig und sprechen Leute aus unserer Generation einfach nicht an. Das müssen wir ändern.‘“

„Das hat uns aufgerüttelt. Les und Diana spielen eine wichtige Rolle im Unternehmen und sind dafür verantwortlich, dass wir Millennials und die Generation Z mit unseren Produkten ansprechen – das ist etwas, womit die Branche bis heute zu kämpfen hat.“

Les Junior, Creative Director für Millennial Programme bei LMI, der damit beauftragt wurde, dem Programmportfolio neuen Schwung zu verleihen, konzentrierte sich auf die von ihm so genannte ‚inklusive Evolution‘. Das bedeutete eine Auffrischung der Marke LES MILLS, um jüngere Zielgruppen anzusprechen, und gleichzeitig die Bindung zu denjenigen zu festigen, die bereits mit der Marke verbunden waren.

Mit dem besonderen Fokus auf Musik, Intensität und Länge der Trainingseinheiten sind die daraus resultierenden Programme – GRIT und THE TRIP – anders als alles, was LES MILLS bisher entwickelt hat.

GRIT wurde 2012 gelauncht und war LES MILLS Antwort auf den HIIT-Boom. Mit drei verschiedenen Varianten lässt das Programm keine Wünsche offen: Strength, Cardio und Plyo. Doch mit THE TRIP brachte Les Junior das Unternehmen in völlig unbekanntes Terrain.

Immersive Fitness - die Zukunft

Zusammen mit Freund Adam Lazarus kreierte er eine völlig neue Art des Trainings: ‘Immersive Fitness’.

Les Junior erzählt: „Wir waren beeindruckt vom Projektionsmapping und den Lichtshows, die man bei Live-Konzerten erlebt. Unsere Idee war es, diese Elemente auch in den Bereich Gruppenfitness zu bringen.“

„Nach mehreren Jahren Forschung und Entwicklung hatten wir THE TRIP entwickelt – ein immersives Indoor-Cycling-Erlebnis, bei dem man dank Projektionen in virtuelle Welten eintaucht.

Das führt zu einem unglaublich sensorischen Trainingserlebnis, man wird von der Musik und abgestimmten Visuals getragen, bewegt sich durch überwältigende Landschaften und bekommt ein höchst effektives Workout.

Jeder, der THE TRIP schon ausprobiert hat, wird bestätigen, dass es ein unglaubliches Erlebnis in Kinoqualität ist. Viele Fitnessstudios waren anfangs jedoch von den hohen Kosten, die bei der Einrichtung der A/V-Systeme anfallen, abgeschreckt.

Hat das Programms die Erwartungen erfüllt?

Für Phillip ist THE TRIP die Zukunft von Fitness. Er räumt jedoch ein, dass das Unternehmen taktische Fehler bei der Markteinführung gemacht hat, die aber längst behoben wurden.

„Wir standen uns selbst im Wege. Anfangs mussten Studios die teuren A/V-Systeme und Großleinwände haben, um THE TRIP in vollem Umfang nutzen zu können“, erklärt er. „Die Kosten beliefen sich auf 100.000 US-Dollar, was für viele Studios einfach nicht machbar war.“

„Doch wir haben daraus gelernt und Alternativen entwickelt, die erschwinglicher sind. Wir konnten die Kosten für die technische Ausstattung erheblich senken. THE TRIP nimmt gerade wirklich Fahrt auf, denn es ist das beeindruckendste Trainingserlebnis, das ein Fitnessstudio seinen Mitgliedern bieten kann.“

Virtual Reality

In Phillips Augen ist die größte Herausforderung der Fitnessbranche, junge Leute anzusprechen – in einer Zeit, in der das Durchschnittsalter vieler Fitnessstudiobetreiber zwischen 60 und 70 liegt. Für ihn sind innovative Lösungen und die Art, wie diese zur Verfügung gestellt werden, unerlässlich, um Millennials und die Generation Z anzusprechen.

„Da die Technologie und die Erwartungen der Mitglieder sich konstant weiterentwickeln, werden sich in Zukunft nur Fitnessstudios beweisen können, die ihren Mitgliedern aufregende Workouts bieten, die sie machen können, wann sie wollen und wo sie wollen“, ergänzt Phillip.

„Wir betrachten Virtual als riesige Chance für Fitnessstudios, ihre Kursräume zu Randzeiten effizienter zu nutzen und mehr Mitglieder für Gruppenfitness zu begeistern.“

LES MILLS erweitert sein Angebot nicht nur um eine Reihe von Virtual Programmen, sondern bringt die Inhalte auch auf Ausdauergeräte in Fitnessstudios. Neue Indoor-Bikes, die zusammen mit Matrix Fitness und Stages Cycling speziell entwickelt wurden, wurden bei der IHRSA in den USA und auf der FIBO in Deutschland vorgestellt. Bei diesen Bikes sind Bildschirme direkt integriert, über die der Nutzer an Virtual Classes teilnehmen kann – als eine Art Antwort auf Peloton in Fitnessstudios.

Doch LES MILLS On Demand (LMOD), die Lösung für zu Hause, hat am meisten überrascht. Die Plattform ist aufgebaut wie ein ‚Netflix für Fitness‘ und ist eine Möglichkeit für Fitnessstudios, ihre Mitglieder außerhalb des Studios zu erreichen, sogar wenn sie es nicht schaffen, im Studio zu trainieren. Die Gewinne, die aus der Anmeldegebühr (ca. 12,99 USD) entstehen, werden mit dem Fitnessstudio geteilt.

Bedeutet das, dass Mitglieder in Zukunft nicht mehr im Studio trainieren? Und entwickelt man sich damit weg von den Live-Classes, die LES MILLS berühmt gemacht haben?

„Auf keinen Fall“, sagt Phillip. „Live-Classes werden immer im Fokus stehen und sind durch nichts zu ersetzen. Das ist in der Musikbranche ähnlich. Die Leute finden es toll, dass sie Musik über so viele verschiedene Medien hören können, doch Live-Konzerte sind beliebter denn je.“

„Egal, ob Body Coach Videos auf YouTube oder die alten Videokassetten mit Jane Fonda, die Leute haben schon immer auch gerne zu Hause trainiert. LMOD ist für Studios eine Möglichkeit, Mitglieder dabei zu unterstützen, ihre Trainingsgewohnheiten beizubehalten und damit zu verhindern, dass sie ihr Training aufgeben und kündigen.

„Es geht darum, Technologien zu nutzen, um den Markt weiter auszubauen, neue Zielgruppen zu erreichen, die Inhalte auf andere Weise nutzen, und letztlich, um Menschen für das besondere Erlebnis der Live-Classes im Studio zu begeistern, das durch nichts zu ersetzen ist. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass ein Drittel der LMOD-Nutzer sich bei einem Studio in ihrer Nähe anmelden.

Ziele bis 2020

Den Fokus auf die Live-Workouts zu legen, ist für LES MILLS weiterhin wichtig, auch um die ehrgeizigen Ziele bis 2020 zu erreichen. Das Unternehmen hat sich klare Ziele gesetzt, um die Welt zu einem fitteren Planeten zu machen. Bis 2020 will das Unternehmen 20 Millionen Live-Classes pro Woche ermöglichen und einen Unternehmenswert von 1 Mrd. NZD erreichen.

„Geld ist uns nicht wichtig, doch wir brauchen es, um unser Unternehmen und die Dinge, die uns wichtig sind, weiterzuentwickeln“, ergänzt Phillip in Anbetracht der schweren Zeiten, die das Familienunternehmen bereits durchlebt hat.

Nach dem ‚Katalog der LES MILLS Misserfolge‘ – ging während des 50-jährigen Bestehens des Unternehmens ein Lizenzunternehmen für Personal Trainer, diverse Bekleidungsfirmen und drei verschiedene Ernährungsunternehmen unter. Phillip erklärt, dass es darum grundlegend ist, Kapital zur Verfügung zu haben, um nicht ins bodenlose zu fallen.

„Wir haben mit den Jahren mehr Fehler gemacht, als ich zu zählen wage, doch man nutzt seine Chancen, lernt aus Fehlern und macht einfach weiter."

„Letztendlich hebt die Flut alle Boote, auch die mit Löchern im Rumpf. Wir konzentrieren uns auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Studiopartnern, nutzen innovative Technologien, um den Markt zu erweitern und dafür zu sorgen, dass jeder von einem fitteren Planeten profitiert.“

Eine soziale Mission

Corporate Social Responsibility und soziales Engagement waren schon immer ein wichtiger Teil der Identität von LES MILLS. Das Unternehmen hat Millionen für Charity-Projekte und politische Aktionen gespendet und arbeitet seit 2017 mit Unicef zusammen: Im Rahmen der ‚Workout for Water“-Kampagne konnte LES MILLS über eine Million US-Dollar sammeln, um Menschen in Ostafrika Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen zu gewähren.

Das Unternehmen sieht eine starke Verbindung zwischen der Gesundheit von Mensch und Natur. Das ist auch die Kernaussage des 2006 veröffentlichen Buchs Fighting Globesity. Das Buch, das Phillip und Jackie gemeinsam geschrieben haben, hebt die komplexe Verbindung zwischen Training, Ernährung und Umwelt hervor, und ist ein stichhaltiges Argument, um im Rahmen von politischen und sozialen Initiativen die Ursachen zu bekämpfen, die die globalen Gesundheitssysteme bedrohen.

„Ein ‚Fitter Planet‘ bedeutet nicht nur, dass seine Bewohner fit und gesund sind, sondern auch der Planet selbst“, erklärt Jackie.

„Wir sind ein grünes Unternehmen und davon überzeugt, dass jeder Mensch, der gesünder wird, einen Dominoeffekt in seinem Umfeld auslösen kann. Unsere Branche spielt hier eine überaus wichtige Rolle.“

Die Nachfolge

Für die nächsten 50 Jahre steht fest, das LES MILLS weiter als Familienunternehmen geführt wird.

Phillip und Jackie planen noch lange nicht, sich aus den Geschäften zurückzuziehen, doch beide scheinen sicher, dass Diana und Les Junior in Zukunft das Unternehmen übernehmen werden.

„Unsere Kinder werden das Unternehmen nach vorne bringen. Sie spielen schon jetzt eine sehr wichtige Rolle, und haben Führungspositionen im Bereich Kreativität, Musik und Intensität inne“, so Phillip.

„Und auch unsere Enkelkinder zeigen bereits Interesse. Es ist schön zu wissen, dass die Familie das Unternehmen in Zukunft weiterführen wird.“

Wir blicken auf eine großartige Unternehmensgeschichte zurück, doch oft genug fühlte es sich auch an, als würde alles in einem Desaster enden. Um ehrlich zu sein, weiß ich noch immer nicht, wie das alles enden wird. Ich denke das ist es, was uns antreibt.

Stimmen zu LES MILLS

Es ist beeindruckend, wie sich LES MILLS immer wieder neu erfindet. Das ist der Schlüssel zum Erfolg von jedem gut laufenden Unternehmen – dem Kerngeschäft treu bleiben und sich dennoch konstant weiterentwickeln. Es werden stetig neue Programme entwickelt und die Classes alle drei Monate erneuert. LES MILLS steht nie still, der Fokus liegt auf Veränderung. Das ist eine große Herausforderung und LES MILLS meistert sie mit Bravour.

Lynne Brick, Inhaberin und Gründerin von Brick Bodies

“Es gibt keine andere Marke, die auch nur annähernd mit dem Angebot von LES MILLS mithalten kann. Menschen, die LES MILLS Classes unterrichten stehen voll und ganz hinter der Marke und identifizieren sich damit – die Erwartungen sind sehr hoch. Und ich denke genau da liegt der Wert: in der Integrität der Marke. Die Leute lieben LES MILLS, sie haben Spaß daran, es zu unterrichten und sobald Mitglieder oder Mitarbeiter mit der Marke in Berührung kommen, möchten sie sie nicht mehr missen.”

Geoff Dyer, Inhaber von Crunch Fitness West in Florida, Orlando und Atlanta

“Seit 15 Jahren bin ich immer wieder aufs Neue beeindruckt wie LES MILLS arbeitet – davon, dass jedes Programm bis ins Detail durchdacht ist. LES MILLS trägt zu einem großen Teil dazu bei, dass Virtual weltweit immer mehr Anklang findet. Die Programme sind einfach gut und ich denke, dass Studiobetreiber genau das zu schätzen wissen. Ich gehe davon aus, dass LES MILLS immer noch besser und besser wird.”

Steve Schwartz, Inhaber und CEO der Midtown Athletics Clubs

“Der weltweite Erfolg von LES MILLS ist vor allem auf Phillip und Jackie und auch ihre Kinder, zurückzuführen. Ich denke ihre Leidenschaft, immer wieder großartige Programme zu entwickeln und das zu investieren, was nötig ist, um sie zu verwirklichen, hat aus einer kleinen Firma aus einem kleinen Inselstaat ein führendes globales Unternehmen im Bereich Gruppenfitness gemacht.”

Frank Napolitano, Inhaber von 24-hour Fitness

“Inzwischen haben wir fast 400 Studios und LES MILLS Classes waren stets ein Schlüsselelement unseres Wachstums. Sie haben uns Mitglieder beschert, dafür gesorgt, dass sie uns vertrauen und dass sie Spaß am Training haben. Im Durchschnitt bieten wir in jedem Studio sieben LES MILLS Programme an. Unsere Mitglieder schätzen die Vielseitigkeit, die hohe Qualität, die Musik und die Instruktoren. Und meine Instruktoren tragen LES MILLS mit unglaublicher Leidenschaft nach außen. Sie lieben das System einfach!”

David Patchell-Evans, Gründer und CEO der GoodLife Fitness Clubs

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