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    Studio Management

    Die breite Masse für Fitness begeistern

    MÖCHTEN SIE LES MILLS PARTNER WERDEN? KONTAKTIEREN SIE UNS!
    Jak Phillips
    Global B2B Content Manager

    Als Sportwissenschaftlerin und Fitnessstudiobetreiberin hat Dr. Jinger Gottschall eine besondere Sichtweise zu den praktischen Herausforderungen, die die Fitnessbranche überwinden muss, um die breite Masse für Fitness zu begeistern.

    Sie teilt ihre einzigartigen Erkenntnisse darüber, wie unsere Branche wachsen kann, wenn wir das Potenzial von Fitnessstudios ausschöpfen und es mit modernsten Erkenntnissen aus der Wissenschaft vereinen.

    Dr. Jinger Gottschall spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Welt zu einem fitteren Planeten zu machen. Aktuell ist sie leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pennsylvania State University, USA.

    Erzählen Sie uns von Ihrem beruflichen Werdegang.

    Meine Karriere in der Forschung begann während meines Studiums, als ich mich mit den Wechseln beim Triathlon befasste. Das war auch das Thema meiner Masterarbeit. Die Leidenschaft für körperliche Aktivität setzte sich auch in meiner Doktorarbeit in Integrativer Physiologie an der University of Colorado fort, wo ich Geh- und Laufmechanismen und -dynamiken untersuchte. Anschließend absolvierte ich ein Forschungsstipendiat an der Emory School of Medicine in Atlanta, mit dem Fachgebiet Neuromechanik des Gehens. Danach zog ich in die Gemeinde State College und trat meinen ersten Fakultätsjob an der Pennsylvania State University (Penn State) an. Dort arbeite ich inzwischen seit 10 Jahre und beschäftige mich noch immer mit dem Thema Gehen und Laufen. Ich habe allerdings noch eine andere Leidenschaft entdeckt: Studien rund um das Thema Gruppenfitness, Trainingsmotivation und die Physical Activity Guidelines (Richtlinien für körperliche Aktivität für Amerikaner, die vom Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben werden).

    Wie sind Sie das erste Mal mit Gruppenfitness in Berührung gekommen?

    Während meiner Zeit an der Graduate School habe ich BODYPUMP Kurse besucht und schließlich die Ausbildung zur LES MILLS Instruktorin gemacht. Kurz darauf zog ich nach State College, wo ich die BODYPUMP AIM 1 Ausbildung absolvierte, die von Sheldon McBee, einem Master Trainer aus den USA, geleitet wurde. Ich erzählte ihm von meinen Forschungen zum Thema Ausfallschritte und er meinte, dass Bryce Hastings, Head of Research bei LES MILLS, Interesse an den Ergebnissen haben könnte. Wenige Monate später kam Bryce zu mir in die USA. Wir sprachen über unsere Leidenschaft für die Forschung und unterhielten uns stundenlang. Vor allem aber sprachen wir darüber, wie man ein Les Mills Programms für die Rumpfmuskulatur, also den Core, entwickeln könne. Daraus entstand schließlich CXWORX. Ich übernahm die Aufgabe, die Übungen auf ihre Effektivität hin zu testen.

    Wie würden Sie Ihre Arbeit mit LES MILLS bis dato beschreiben?

    Durch die Arbeit mit LES MILLS ist meine Leidenschaft für Sportwissenschaften noch stärker geworden und ich konnte noch tiefer in die Materie einsteigen. Auf Studien mit LES MILLS bin ich oft stolzer als auf andere Arbeiten, weil ich dabei beobachten kann, wie sie sich auf das Trainingsverhalten von Menschen auswirken. Mit einer Studie konnten wir etwa nachweisen, dass es Fitnessstudiomitglieder allein mit LES MILLS Programmen schaffen, die Physical Activity Guidelines einzuhalten. Wir haben zudem zahlreiche Studien zu den Vorteilen von hochintensivem Intervalltraining (HIIT) mit unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen durchgeführt und in diesem Bereich völlig neue Erkenntnisse gewonnen. Unsere Arbeit reicht von einfachen Muskelaktivitäts-Tests bei Squats und Pushups bis hin zu weit komplexeren Projekten, bei denen Hormonlevel und Stressreaktionen untersucht wurden.

    Was war für Sie bisher die herausragendste Erkenntnis?

    Da fallen mir gleich mehrere ein. Auf alle Fälle die Studie „Get Fit Together“ (die ergab, dass Gruppenfitness ideal für Trainingsanfänger geeignet ist, um die ACSM Guidelines einzuhalten, die eine Kombination aus Ausdauer-, Kraft- und Flexibilitätstraining empfehlen). Diese Studie war wirklich besonders, da sie die erste Studie mit Fokus auf Gruppenfitness war. Ein weiteres Beispiel: Kürzlich haben wir eine Studie zum Thema Belastung und Trainingsintensität durchgeführt und konnten so zum ersten Mal festlegen, wie hoch das optimale HIIT-Pensum bei trainingserfahrenen Personen sein sollte.

    Was macht Gruppenfitness für Sie zu einer effektiven Trainingsart?

    Meiner Meinung nach eignet sich Gruppenfitness ideal, da es die perfekte Mischung aus Personal Training und gemeinsamer Zeit mit Freunden ist: man trainiert effektiv und hat dabei eine Menge Spaß. Und es gibt diverse andere Gründe, warum die Teilnehmer immer wieder in die Kurse kommen. Beispielsweise finden die Classes zu bestimmten Uhrzeiten statt, die Teilnehmer haben dort Bekannte oder Freunde, mit denen sie sich verbunden fühlen und die Kurse machen einfach Spaß. Allein diese drei Gründe (und es gibt noch viele mehr) führen dazu, dass die Teilnehmer langfristig motiviert bleiben. Gruppenfitness ist besonders effektiv, wenn es darum geht, Sportmuffel fürs Training zu motivieren, denn es nimmt ihnen die Entscheidung ab, was, wie und wann sie trainieren. Sportmuffel müssen also nicht so viele Entscheidungen allein treffen. Sie müssen einfach nur den Kursraum betreten.

    Erzählen Sie uns ein bisschen über das Fitnessstudio, das Sie leiten.

    Mein Studio heißt FITOLOGY und ist einzigartig, denn ist ein Gruppenfitness- und Cycling Studio mit LES MILLS Programmen und ein Forschungslabor in einem. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, an Studien teilzunehmen, sowohl an Akutstudien (eintägig) als auch an längerfristigen Studien (Wochen, Monate) und wir können Daten und Einblicke gewinnen und uns einen Eindruck machen, was effektiv ist und was nicht. Die meisten unserer Messgeräte befinden sich direkt im Studio und wir erfassen Daten wie die Muskelaktivität, den Energieaufwand oder die Körperzusammensetzung.

    Wie hat Ihre Arbeit als Akademikerin Ihre Rolle als Fitnessstudiobetreiberin beeinflusst (und umgekehrt)?

    Sowohl eine Doktorarbeit zu schreiben als auch ein kleines Unternehmen zu führen erfordern die Fähigkeit, kritisch zu denken und Probleme zu lösen, das ist eindeutig ein wiederkehrendes Thema. Ich kann mein Fachwissen über Trainingspsychologie mit den praktischen Erfahrungen, die ich mit Menschen in meinem Studio mache, verknüpfen. Ich erfahre aus erster Hand, welche Art von Training meinen Mitgliedern Spaß macht und welche Gewohnheiten sie haben. Das liefert mir interessante Einblicke und ist für mich die beste Grundlage, um richtig auf Anfänger einzugehen. Was deutlich auffällt ist, wie effektiv das SMART START System ist. Es in der Praxis im eigenen Fitnessstudio zu sehen, macht einem bewusst, wie wichtig jede einzelne Komponente dieses Systems ist. Nach dem alljährlichen Neujahrs-Boom bleiben in der Regel nur 10-30 % der Neumitglieder langfristig angemeldet – viele kommen bereits nach sechs Wochen gar nicht mehr ins Studio. Mit Hilfe von SMART START konnten wir diese Quote in unserem Studio verdoppeln.

    Wo sehen Sie die größten Wachstumschancen für Fitnessstudios und wie können sie Menschen für regelmäßiges Training motivieren?

    Ich bin überzeugt, dass Gruppenfitness der ultimative Einstieg in eine regelmäßige Trainingsroutine ist, besonders für Menschen, die sonst keinen Sport treiben. Gruppenfitness bietet so viele Möglichkeit in Bezug auf Kursart, Länge, Intensität – es ist einfach für jeden etwas dabei. Unsere Forschungen ergaben, dass Kurse wie BODYPUMP, RPM und THE TRIP ideale Einstiegsprogramme sind, da die Teilnehmer in ihrem eigenen Tempo trainieren und die Intensität individuell festlegen können. Es ist hier auch überaus wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Vorteile Sport, nicht nur körperlich, sondern beispielsweise mental und sozial bietet. Das sollten wir nicht unterschätzen.

    Was sind die größten Herausforderungen, denen Fitnessstudios gegenüberstehen, wenn sie mehr Anfänger für regelmäßiges Training begeistern wollen?

    Die größte Herausforderung ist es, einen abwechslungsreichen Kursplan anzubieten und hoch qualifizierte Instruktoren und Mitarbeiter zu finden, die im Umgang mit Trainingsanfängern geschult sind und diese in den ersten Monaten begleiten. Das mag einfach klingen, doch wie viele Studiobetreiber wissen, ist es das eben nicht. Jedes Studio hat andere Voraussetzungen, wie Standort, Zielgruppen, Mitarbeiter und finanzielle Mittel.

    Eine große Herausforderung liegt darin, Anfänger dazu zu bringen, dass sie sich beim Training wohlfühlen, obwohl es ihnen schwerfällt. Es gibt diverse Maßnahmen, die Studios ergreifen können, um dies anzugehen. Sei es, dass der Instruktor ihnen besondere Aufmerksamkeit schenkt oder ihnen sogar hilft, einen Trainingspartner zu finden. Unserer Erfahrung nach sind es zum einen Ehepaare, zum anderen Eltern und Kinder, die sich gegenseitig am besten motivieren. Das gemeinsame Training ist eine gute Gelegenheit, um gemeinsam Zeit zu verbringen, und das in einer angenehmen, stressfreien Umgebung. Daher sehe ich es als große Chance, wenn wir als Fitnessstudiobetreiber auf die persönlichen Beziehungen unserer Neumitglieder setzen. Durch einen vertrauten Trainingspartner werden sie unterstützt und sind somit motivierter. Damit können wir die Zahl von Neumitgliedern zudem verdoppeln.

    Dr. Jinger S. Gottschall ist derzeit als außerordentliche Professorin für Kinesiologie an der Pennsylvania State University tätig und erforscht die Effektivität verschiedener Trainingssysteme. Dr. Gottschall ist zudem als Beraterin für LES MILLS International und als wissenschaftliche Beraterin und Ausschussmitglied für den American Council of Exercise tätig. Jinger hat eine große Leidenschaft für Sport und weiß, wie wichtig es ist, Menschen in ein ausgeglichenes, gesundes Leben zu helfen.

    Sie finden Jinger auf Instagram und Facebook unter @jingerfitness

    Besuchen Sie die Rubrik Forschung/Studien auf unserer Website lesmills.com/research, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

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