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    HIIT Fehler: Wie Studios in die Falle tappen

    Les Mills

    Hochintensives Intervalltraining – es ist cool, es ist beliebt bei Fitnesskunden und es ist überall, wo man nur hinschaut. Aber bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass viele Workouts, die sich als HIIT bezeichnen, eigentlich gar kein HIIT sind. Wir gehen den Dingen auf den Grund.

    Wir untersuchen, wie Studios sicherstellen können, dass sie sicheres und effektives HIIT anbieten, um ihre Mitglieder glücklich zu machen.

    Durch die steigende Beliebtheit unter Fitnessnutzern ist HIIT zu einem wichtigen Bestandteil des Kursplans geworden. 62 % der weltweiten Fitnesseinrichtungen bietet heute irgendeine Form von hochintensivem Intervalltraining an.

    Das Versprechen, schnell beeindruckende Resultate zu erzielen, hat HIIT zu einem In-Workout für Millennials und Gen-Z, die sogenannte „Generation Active“ gemacht, die tendenziell wenig Freizeit haben. Sie repräsentieren heute 80 % aller Studionutzer. Darüber hinaus wurden erstklassige HIIT-Angebote zu einem sicheren Weg für Studios gemacht, um jüngere Mitglieder zu gewinnen und zu binden.

    Kein Wunder also, dass Studios, die vom Boutique-Boom getrieben werden, das HIIT-Schildchen schnell an einer Vielzahl ihrer Classes gehängt haben.

    Aber hat die Gesellschaft in mitten der Euphorie für alles rund um das Thema HIIT aus den Augen verloren, was es wirklich ist? Weiß der Durchschnittsverbraucher, dass ein 60-minütiges HIIT-orientiertes Bootcamp, das sie so gerne in ihrer Lieblingsboutique absolvieren, eigentlich eine medizinische Unmöglichkeit darstellt? Und was sind die Gefahren für Studios, die den Namen HIIT fälschlicherweise verwenden?

    Sehen wir uns also die Fakten an und gehen der Frage nach, wie Studios den HIIT Wahnsinn nutzen können und dabei ihre Glaubwürdigkeit bewahren.

    Damit Fitnesseinrichtungen HIIT Workouts erfolgreich anbieten können, müssen sie einige Faktoren berücksichtigen

    Kommen wir zum Punkt

    Ein guter Ausgangspunkt wäre es zu definieren, was HIIT eigentlich ist. Dr. Jinger Gottschall, Professorin für Kinesiologie an der Penn State University erklärt: „Hochintensives Intervalltraining bedeutet, dass die Herzfrequenz für zwei Drittel der Gesamtdauer über 85 % liegt. In der Regel sind 30 Minuten die maximale Zeitspanne, in der man HIIT mit hoher Qualität absolvieren kann.“

    Intensives Training innerhalb kurzer Zeit löst den EPOC-Effekt (Nachbrenneffekt) aus, der den Stoffwechsel anregt und somit mehr Kalorien noch viele Stunden nach einem Workout verbrannt werden. HIIT hat sich als die mit Abstand effektivste Trainingsmethode erwiesen, um den EPOC-Effekt zu steigern. Diese Erkenntnis hat dazu beigetragen, dass HIIT sich als das beste Training für die Fettverbrennung etabliert hat.

    Andere Formen des Trainings können zwar auch den EPOC-Effekt hervorrufen, aber die Breitenwirkung von HIIT ist hier vielleicht einer der Gründe, warum Studios so sehr daran interessiert sind, die Bezeichnung HIIT in ihre Trainingsbeschreibungen und ihr Marketing aufzunehmen.

    Da jedoch 30 Minuten die Obergrenze sind, bis zu der Einzelpersonen HIIT sicher durchführen können, ist es fair zu sagen, dass ein bootcampartiger Kurs, der 45 Minuten oder bis zu einer Stunde dauert, tatsächlich eine andere Form des Intervalltrainings darstellt als echtes HIIT.

    Da diese Art von Training aber dazu beigetragen hat, das Wachstum in unserem Sektor voranzutreiben und Fitness in den Mainstream zu führen, spielt es wirklich eine Rolle, ob ein Training streng HIIT ist oder nicht? Und kümmert es die Mitglieder wirklich?

    Ein gefährliches Spiel

    Die Fähigkeit unsere Körper mit plötzlichen, rasanten Bewegungen zu ‚schocken‘ und schnelle Transformationen zu bewirken ist der Grund, warum HIIT eine effektive Trainingsmethode ist. Aber zu viel HIIT schadet mehr, als dass es hilft!

    Die von Dr. Gottschall auf der Konferenz 2018 des American College of Sports Medicine vorgestellte bahnbrechende Forschung ergab, dass Trainierende, die mehr als 40 Minuten pro Woche mit einer Herzfrequenz von über 90 % (wie bei der Mehrheit einer HIIT-Einheit) verbringen, mit schlechteren sportlichen Leistungen und einem höheren Verletzungsrisiko konfrontiert sind.

    Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die optimale Trainingszeit für HIIT bei 30-40 Minuten pro Woche liegt, mit einer maximalen Herzfrequenz von mehr als 90 % – das entspricht zwei 30-minütigen Classes pro Woche. Es wird auch die Wichtigkeit hervorgehoben klar zu definieren, was HIIT ist und was es eben nicht ist, um Teilnehmer von den Risiken des Übertrainings zu schützen. Außerdem wird dafür gesorgt, dass sie während des Workouts ausreichend lange innerhalb der angestrebten Herzfrequenz bleiben.

    Die Forschung wird durch eine weitere kürzlich veröffentlichte Studie über Trainingsverletzungen ergänzt. Sie stellt einen Zusammenhang zwischen vermehrten HIIT-Einheiten und der erhöhten Häufigkeit an Knie-, Sprunggelenks- und Schulterproblemen her.

    In ihrer Veröffentlichung im Journal of Sports Medicine and Physical Fitness forderten die an der Studie beteiligten Forscher der Rutgers University weitere Schritte, damit HIIT Classes sicher sind. Der Fokus soll demzufolge stärker auf die Programmgestaltung und Ausbildung der Instruktoren liegen.

    Angesichts der überwältigenden Zahlen für die HIIT-Teilnahme führt die Verschärfung des Wettbewerbs zu unterschiedlichen Qualitätsniveaus und einer wachsenden Zahl von Konzepten, die das HIIT-Versprechen nicht erfüllen.

    Was können Studios also tun, um ihren Mitgliedern großartige Ergebnisse durch HIIT zu ermöglichen und zugleich ein sicheres Training zu gewährleisten?

    Hochwertiges HIIT bietet Studios die Möglichkeit, junge Mitglieder zu gewinnen und zu binden.

    Ein absoluter Volltreffer

    Abgesehen von dem naheliegenden Punkt, die korrekte Kennzeichnung von Programmen sicherzustellen, gibt es mehrere Schritte, die Studios unternehmen können, wenn sie ihre HIIT-Planung überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ins Schwarze trifft.

    Damit Fitnesseinrichtungen erfolgreiche HIIT Workouts anbieten können, brauchen sie:

    • Konsistenz – Fähigkeit, den Mitgliedern unabhängig von Ort und Instruktor dasselbe Erlebnis zu bieten
    • Anpassungsfähigkeit – eine sichere Methode, die an die Besonderheiten des Studios und die Kursplananforderungen angepasst werden kann
    • Vielfalt – ihre Anwendbarkeit auf eine breite Mitgliederbasis zu gewährleisten und eine regelmäßige Beteiligung zu erreichen
    • Getestet – wissenschaftlich erprobt, um die (85-100 %) Parameter der maximalen Herzfrequenzzone zu erfüllen, die ein HIIT-Workout darstellt, um zu garantieren, dass die Mitglieder Ergebnisse erzielen können

    Aus Sicht von LES MILLS Head of Research Bryce Hastings ist es wichtig, dass die Studios ständig die neuesten Erkenntnisse der Trainingswissenschaft nutzen, um sicherzustellen, dass ihre Programme und Instruktoren auf dem neuesten Stand bleiben.

    „Studios müssen wissen, was sie regelmäßig liefern, um sicherzustellen, dass sie den Menschen ein ausgewogenes, gut verarbeitetes, gut durchdachtes Training bieten, das die gewünschten Ergebnisse liefert“, sagt Bryce, der sich auch für den Einsatz von Herzfrequenzmonitoren einsetzt, um die Trainingszonen im Auge zu behalten.

    „Die Gefahr ist, wenn man nicht weiß, was man bei jedem Training erreichen will, dann fängt alles an, ineinander überzugehen, was sowohl die Sicherheit als auch die Ergebnisse beeinträchtigen kann.“

    Wenn es darum geht, LES MILLS GRIT, eine Serie von 30-minütigen HIIT Einheiten zu entwerfen, arbeitet Bryce eng mit Choreografen zusammen, um sicherzustellen, dass das Training genau die Intensität verfolgt, die erforderlich ist, um die Arten von biochemischen Veränderungen zu erzeugen, die spezifisch für HIIT sind.

    Das Training wird dann von Dr. Gottschalls Team an der Penn State University getestet, um seine Wirksamkeit zu messen. Es wird von 20-40 Menschen unterschiedlicher Fitnessstufen durchlaufen, die von 20- bis 55-Jährigen reichen, wobei die Herzfrequenzdaten aufgezeichnet werden, um zu berechnen, wie lange die Teilnehmer im optimalen Bereich ihrer maximalen Herzfrequenz bleiben.

    „Wir wollen sehen, ob wir das HIIT-Versprechen einlösen", sagt Bryce. „Erst wenn das Training wissenschaftlich erprobt ist und es so effektiv und engagierend wie möglich ist, wird es in den Studios zur Verfügung gestellt.“

    Um mehr darüber zu erfahren, was es braucht, um ein erstklassiges HIIT zu entwickeln, fordern Sie sich hier unseren kostenlosen Leitfaden an, in dem Sie erfahren, wie Sie den HIIT-Trend in Ihrem Studio nutzen können.

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