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    Nachhaltigkeit: auch für Fitnessstudios

    Les Mills

    Die Vorbeugung von Fettleibigkeit und Maßnahmen gegen den Klimawandel sind untrennbar miteinander verbunden. Beide bedürfen ganzheitlicher Lösungen. In seinem Sustainability Report hebt Journalist Matt Campelli genau das hervor. Der Bericht ist eine effektive Grundlage für Unternehmen aus der Fitnessbranche, die auf Nachhaltigkeiten setzen wollen.

    Matt Campelli – Gründer des Sustainability Report

    Hi Matt.
    Nachhaltigkeit ist ein relativ junges Phänomen. Was ist Nachhaltigkeit und warum wird sie immer wichtiger?

    Die allgemeingültige Definition von Nachhaltigkeit ist „ein Handlungsprinzip, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit für die kommenden Generationen gewährleistet werden soll“. Kurz gesagt geht es darum, Ihre negativen Einflüsse zu minimieren und die positiven zu maximieren.

    Die Öffentlichkeit beginnt zu verstehen, in welcher Gefahr unsere Erde sich befindet. In der Dokumentationsreihe „Der blaue Planet“ von David Attenborough war zu sehen, welches Ausmaß die Verschmutzung der Ozeane mit Plastik bereits angenommen hat. Gleichzeitig hat der Weltklimarat (IPCC) klar zu verstehen gegeben, dass die Erde ohne schnelle und drastische Veränderungen auf eine Klimakatastrophe zusteuert.

    Wie kam der Sustainability Report zustande und was sind die Ziele?

    Während meiner Karriere, in der ich zahlreiche Artikel über Sportpolitik und Management schrieb, lernte ich diverse Unternehmen kennen, die ihre Branche nutzen, um sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Das Konzept, Sport zu nutzen, um Menschen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu einem Umdenken zu bewegen, faszinierte mich.

    Darum veröffentlichte ich den Sustainability Report Anfang des Jahres in Wien als Plattform zum Austausch von Branchenentwicklungen und Neuigkeiten. Meine Vision ist es, dass der Sustainability Report die führende Publikation ihrer Art und eine Grundlage für diejenigen wird, die die Welt durch professionellen Sport zu einem besseren Planeten machen wollen.

    Wie stand es in der Sportbranche bisher um das Thema Nachhaltigkeit?

    Gemischt. Es gibt Spitzenreiter wie den englischen Fußballverein Forest Green Rovers, der der erste klimaneutrale Profifußballverein der Welt ist. Auch die großen Player, wie das Internationale Olympische Komitee (IOK) und die FIFA beginnen, das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus zu rücken. Beide haben sich schriftlich dazu verpflichtet, bis 2050 kohlenstoffneutral zu sein, während das IOK für Städte, die die Olympischen Spiele ausrichten wollen, verbindliche Auflagen festschreibt.

    Was nachhaltige Events anbelangt sind die Fußball-Europameisterschaft 2016 und die Olympischen Spiele in London 2012 gute Beispiele, besonders im Bereich nachhaltige Beschaffung, klimafreundlicher Verkehr und Schutz der Biodiversität.

    Doch aktuell sehen viele Unternehmen in der Sport- und Fitnessbranche ökologische Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility als Ad-hoc-Maßnahmen, anstatt sie zu ihren Kerngeschäftszielen zu machen.

    Warum denken Sie ist das so?

    Ich denke, dass der Begriff Nachhaltigkeit und die Vorteile, die sie mit sich bringt, für viele nicht greifbar sind. Investiert ein Fitnessstudio etwa in eine energieeffiziente LED-Beleuchtung, dann werden die Kosteneinsparungen auf kurze Sicht erst einmal nicht sichtbar.

    Es erfordert viel Planung und strategische Arbeit, um Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen einzuführen. Viele Unternehmen haben niemanden, der sich allein um die Themen Nachhaltigkeit und CSR kümmert. Dadurch fällt es teils schwer, dem Thema Priorität einzuräumen.

    Warum ist der Sportsektor besonders gut geeignet, um auf Nachhaltigkeit zu setzen?

    Fast die Hälfte der Weltbevölkerung hat sich bei der WM 2018 mindestens ein Spiel im Fernsehen angesehen. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sind Mitglieder in Fitnessstudios oder Sportclubs. Kurz gesagt: Es gibt wenig (wenn überhaupt) andere Branchen, die so viele Menschen erreichen, darum hat die Sportbranche die einzigartige Möglichkeit, ihr Verhalten positiv zu beeinflussen.

    Warum ist es besonders für den privaten Bereich der Sportbranche wichtig, auf Nachhaltigkeit zu setzen?

    Um große Ambitionen zu verwirklichen, wie etwa die Bekämpfung der Erderwärmung oder den Abbau von Ungleichheiten, müssen alle gesellschaftlichen Gruppen an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten. Und Privatunternehmen haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Sie beeinflussen unsere Art, zu konsumieren, zu interagieren oder zu reisen. Der Privatsektor ist im Allgemeinen auch verantwortlich für einen großen Anteil der CO-Emissionen, die die Erderwärmung beschleunigen, darum haben sie auch die Pflicht, ihren Einfluss zu minimieren.

    Welche Vorteile können Unternehmen aus Nachhaltigkeitsprogrammen ziehen?

    Privatunternehmen, die Nachhaltigkeitsziele festlegen, in erneuerbare Energien investieren und Druck auf ihre Lieferketten ausüben, nachhaltiger zu werden, sind für Investoren attraktiver. 80 % der Investoren sind der Meinung, dass Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, bessere finanzielle Ergebnisse vorweisen können.

    Ein Bericht von Nielsen zur weltweiten Nachhaltigkeit von Unternehmen zeigte zudem, dass 66 % der Konsumenten gewillt sind, mehr für Nachhaltigkeit auszugeben und dass 81 % der Millennials sich von ihrem Lieblingsunternehmen wünschen, dass es sich öffentlich zu Corporate Citizenship bekennt.

    Welche Kernpunkte sollten Unternehmen beachten, wenn sie ein Nachhaltigkeitsprogramm planen?

    Erst einmal müssen sie ihren eigenen Einfluss kennen, bevor sie Maßnahmen ergreifen können. Darum müssen sie sich zunächst einen Überblick verschaffen. Dann ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, um diese Einflüsse zu vermindern und sicherzustellen, dass alle Abteilungen des Unternehmens in den Prozess einbezogen werden. Zudem muss festgelegt werden, wer für die Umsetzung der Strategie verantwortlich ist.

    Was kann die Fitnessbranche in Bezug auf Nachhaltigkeit von anderen lernen?

    Konsumgüterunternehmen – und zwar solche, die Reputationsrisiken vermeiden wollen – haben in der Regel klar definierte und ausgereifte Nachhaltigkeitsstrategien. Außerdem haben sie meist klare Klimaziele und ermutigen ihre Lieferkette, verantwortungsvoller und nachhaltiger zu handeln, indem sie Alternativen für nicht nachhaltige Praktiken finden. Das sind gute Ausgangspunkte für Unternehmen in der Fitnessbranche, die etwas verändern wollen.

    Wie können Nachhaltigkeitskonzepte Ihrer Ansicht nach Unternehmen in der Fitnessbranche dabei helfen, Sport zu einem wichtigen Bestandteil im Leben der Konsumenten zu machen?

    Das Potential ist groß, denn Nachhaltigkeit und Fitness ergänzen sich gut. Es gibt kaum etwas Nachhaltigeres als das Auto stehenzulassen und mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zur Arbeit zu gehen. Die Herausforderung, dem Bewegungsmangel den Kampf anzusagen und die Herausforderung, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen sind in vielen Punkten miteinander verknüpft. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir das eine ohne das andere erreichen. Darum sind Bereiche wie Sport und Alltagsbewegung genauso wichtig wie nachhaltige Landwirtschaft, um die Welt zu einem grüneren, gesünderen und nicht zuletzt glücklicheren Planeten zu machen.

    Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie den kompletten Report (auf Englisch unter www.sustainabilityreport.com für alle Erkenntnisse rund um Nachhaltigkeit in der Fitnessbranche.

    Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie den kompletten Report (auf Englisch unter www.sustainabilityreport.com für alle Erkenntnisse rund um Nachhaltigkeit in der Fitnessbranche.

    Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie den kompletten Report (auf Englisch unter www.sustainabilityreport.com für alle Erkenntnisse rund um Nachhaltigkeit in der Fitnessbranche.)

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