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Fallstudien

Vom Kursraum auf die Bühne: So gewinnst du neue Instruktor*innen in deinem Studio

Fitness-Expertin und Studiobetreiberin Mel Tempest hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung darin, Gruppenfitness-Instruktor*innen aufzubauen. Hier verrät sie Strategien, wie man engagierte Mitglieder erkennt, ihr Potenzial fördert und den Weg vom Kursraum auf die Bühne ebnet.

Jo Bryce

Mel, du hast kürzlich vier Mitglieder dazu inspiriert, Instruktor*innen zu werden. Worauf achtest du, bevor du jemanden ermutigst, diesen Schritt zu gehen?


Mel Tempest (MT):
Die meisten kommen schon lange und bringen richtig Energie in die Classes. Einige hatten erwähnt, dass sie über eine Ausbildung nachdenken. Ich sage nicht einfach: „Mach das mal“, denn wenn sie im falschen Programm starten und eine schlechte Erfahrung machen, hören sie ganz auf. Manchmal weiß man, dass jemand ein guter Coach wird, aber das richtige Programm ist entscheidend. Das war für mich der Grund, warum ich sie gezielt angesprochen habe – sie sollten die bestmögliche Erfahrung machen.

Es hat Spaß gemacht, sicherzustellen, dass die Leute, die ich für großartige Instruktor*innen halte, auch das passende Workout bekommen.

Welche Eigenschaften zeigen dir, dass jemand bereit ist? Gibt es bestimmte Fähigkeiten, die du suchst?

MT: Für mich zählt zuerst die Persönlichkeit. Technik kann man lernen, aber Charisma, um einen Raum voller Menschen durch ein motivierendes Workout zu führen, ist nicht so einfach. Ich will wissen, ob jemand eine Show auf der Bühne abliefern kann und die Gruppe von Anfang bis Ende mitreißt. Perfektion ist mir egal – es geht darum, ob sie ein Erlebnis schaffen können.

Mel Tempest, Independent Gym Owner and Fitness Leader

Woran erkennst du den richtigen Moment für das Gespräch?


MT:
Wenn du merkst, dass jemand in den Classes richtig aufblüht, nutz die Gelegenheit! Ich bin zu den vier Mitgliedern gegangen und habe sie daran erinnert, dass sie ihre Liebe zu Circuit Classes oft mit mir geteilt haben – und dass sie schon länger über eine Ausbildung nachdenken. Das neue LES MILLS CEREMONY™ war der perfekte Aufhänger: ein neues Programm für uns, aber vertraut für sie, was Equipment und Trainingsstil angeht.

Mein Pitch: CEREMONY gibt ihnen die Chance, sich in der Class auf das Coaching konzentrieren zu können, ohne den Stress, eine Choreo lernen zu müssen. Circuits sind ideal für den Einstieg. Wenn das Coaching sitzt, können sie in Programme wechseln, bei denen sie sich gleichzeitig auf der Bühne bewegen, sprechen und sich die Abläufe merken.


Also ist ein sicheres Umfeld wichtig?

MT: Absolut. Ein Beispiel: Ein Mitglied, das ich für CEREMONY vorgeschlagen habe, hatte vorher LES MILLS SPRINT™ gemacht und litt früher unter starker Angst. Das falsche Programm hätte ihn zurückgeworfen. Jetzt ist er ein großartiger Coach. CEREMONY hat ihm geholfen, noch mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Emotionale Sicherheit ist entscheidend.

Wie haben die Mitglieder reagiert, als du sie angesprochen hast?

MT: Sie waren begeistert – eine ist fast ausgeflippt! Das persönliche Gespräch war wichtig, um Ängste abzubauen und zu erklären, warum wir sie ausgewählt haben. Sie ist Stammgast in Circuit Classes, trainiert den Stil auch auf der Fläche, hat die Technik drauf und arbeitet in der Gastronomie. Ich wusste, das passt perfekt.

Es lohnt sich, die Punkte außerhalb des Studios zu verbinden. Mein Studiomanager zum Beispiel, der CEREMONY macht, hat gerade HYROX für sich entdeckt – das passt super zu unserem Angebot.

Wie unterstützt ihr neue Instruktor*innen in der Ausbildung?

MT: Wir sind ein Community-Studio, Support ist unser Kern. Jede*r soll die Chance bekommen, egal ob Mitglied oder Mitarbeiter*in. Ich weiß, dass die Kosten für manche eine Hürde sind. Deshalb übernehme ich die Ausbildungskosten, aber nur für die Personen, von denen ich überzeugt bin, dass sie großartige Instruktor*innen werden.

Was hat dich überzeugt, dass CEREMONY der richtige Einstieg für deine Instruktor*innen ist?

MT: Jedes Studio hat Circuit-Trainer*innen, aber wenn man sich die Branche anschaut, gibt es für sie nur wenige Weiterbildungen. Du gehst nicht einfach auf eine Messe wie HFA oder FIBO und findest dort „Circuit-Training-Ausbildung“. Viele Trainer*innen holen sich Input über YouTube, folgen Influencer*innen oder wühlen sich durch Plattformen, um Inspiration zu finden. Wir haben bei Genesis einen großartigen Circuit-Raum mit richtig gutem Equipment – warum also nicht die Leute professionell ausbilden? Die Struktur, das Training und die Musik sind da. Jetzt kannst du deine Coaching-Skills auf ein neues Level bringen und profitierst von einem wissenschaftlich getesteten Workout, das dir alles liefert, was du brauchst.


Wie trägt die Vielfalt bei den Instruktor*innen dazu bei, dein Studio attraktiv für Mitglieder zu machen?


MT:
Unser Konzept war schon immer: alle Geschlechter, Altersgruppen, Formen und Größen. Wenn jemand coachen und sowohl die körperlichen als auch emotionalen Anforderungen erfüllen kann, ist alles andere für mich irrelevant. Es geht um das Erlebnis, das sie den Menschen ermöglichen. Denn das trägt zu der Kultur und Community bei, die man in unseren Studios sehen und spüren kann.

Welche Tipps hast du für Studiomanager*innen, die Mitglieder für die Ausbildung gewinnen möchten?

MT: Ich habe ein Sprichwort: „Die erste Reihe will deinen Job. Die mittlere denkt darüber nach. Die hintere sagt: Behalt ihn.“ Und manchmal sage ich im Kurs: „Wenn das auf dich zutrifft, komm nach dem Training zu uns.“ Das funktioniert.

Leute fragen dann, was nötig ist. Ich gehe nicht ins Detail, sondern frage, an welchem Kurs sie interessiert sind, und erkläre den Ablauf so, dass es machbar wirkt. Außerdem lade ich sie ein, mal auf die Bühne zu kommen und mitzumachen. Denn sagen und tun sind zwei verschiedene Dinge. Wenn sie es lieben, starten wir die nächsten Schritte.

Ich finde es wichtig, dass die Initiative von oben kommt. GFMs sollten ihre Instruktor*innen dazu ermuntern, mit den Kolleg*innen am Front Desk ins Gespräch zu gehen und zu erklären, wie die Instruktorenausbildung funktioniert. So kann das Team am Empfang interessierte Mitglieder gezielt ansprechen. Flyer am Tresen und Slides auf den Monitoren und Laufbändern helfen hier auch.

Ich bin überzeugt, dass viele Mitglieder den Wunsch haben, Trainer*in zu werden.

Sie wissen nur nicht, wie sie das Thema ansprechen sollen.

Wir haben zwei frisch qualifizierte Teamkolleginnen von Mel gefragt, wie sich der Wechsel vom Mitglied zur Instruktorin anfühlt. Das haben sie uns erzählt:

"Die Einladung, Instruktorin zu werden, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich hier geschätzt werde und man mir vertraut. Sie hat mir gezeigt, dass andere Potenzial in meinem Wissen und meinen Kommunikationsfähigkeiten sehen. Und das hat mein Selbstvertrauen enorm gestärkt. Gleichzeitig hat es mich motiviert, mir ein höheres Ziel zu setzen: mich besser vorzubereiten, klarer zu erklären und bewusst darüber nachzudenken, wie andere lernen. Kurz gesagt: Ich bin nicht mehr nur jemand, der Dinge weiß, sondern jemand, der Verantwortung übernimmt, anderen beim Wachsen zu helfen.

Die Instruktorenasbildung war eine positive Herausforderung. Sie hat mich aus meiner Komfortzone geholt, mich dazu gebracht, gezielter über Lernprozesse nachzudenken und meine eigenen Stärken und Entwicklungsfelder besser zu erkennen. Am Ende habe ich mich gut vorbereitet und hoch motiviert gefühlt.“

Das Beste an dem ganzen Prozess war, ein tieferes Verständnis dafür zu bekommen, was hinter den Kulissen einer Session passiert und wie viel Planung nötig ist, um ein großartiges Training zu gestalten. Teil des Teams zu sein, hat meinen Blick auf jede Class verändert. Ich fand es toll zu lernen, wie man Coaching an unterschiedliche Fähigkeiten und Persönlichkeiten anpasst."

- Mary

„Als ich gefragt wurde, ob ich Instruktorin werden möchte, war das für mich eine riesige Ehre. Das hat mich echt aus meiner Komfortzone geholt und mir das Selbstvertrauen gegeben, die Herausforderung anzunehmen. Der Schritt vom Mitglied zur Instruktorin war groß, aber diese Anerkennung hat mir gezeigt, dass ich wirklich etwas bewirken kann.

Die Ausbildung war für mich in vieler Hinsicht eine echte Herausforderung. Aber die Ausbildungsinhalte, die Videos und das Training vor Ort waren super ausführlich. Sie haben mir geholfen zu verstehen, wie Coaching aufgebaut ist, und mir die Werkzeuge gegeben, die ich brauche, um erfolgreich zu sein. Mein Lieblingsmoment seit dem Wechsel war, tief ins Coaching einzutauchen. Ich habe es geliebt, verschiedene Techniken zu lernen und Mitglieder so zu unterstützen und zu motivieren, dass sie eine richtig tolle Class haben. Es ist einfach ein großartiges Gefühl zu sehen, wie sie aufblühen!"

- Kellie

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