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Instruktoren Insights

7 einfache Schritte für ein starkes Instructor-Team

Die Fitnesskonsument*innen von heute sind gemeinschaftsorientiert, informiert und stark engagiert. Für Studios bietet das eine große Chance, leidenschaftliche Instruktor*innen zu gewinnen, die aktiv zur Mitgliederbindung und zum Wachstum beitragen. Tine Boles, Group Training Development Manager bei West Wood Clubs, teilt bewährte Strategien, um diesen Prozess einfacher und effektiver zu gestalten.

Jo Bryce

Neue Instruktor:innen zu finden und langfristig zu halten, ist für viele Studios eine echte Herausforderung – und mit dem aktuellen Fitnessboom wichtiger denn je. Die Nachfrage nach Kursen steigt, und damit auch die Chance, ein starkes Team aufzubauen, das Mitglieder begeistert und langfristig bindet.

Gerade jetzt ist der perfekte Moment, um neue Talente zu gewinnen. Der Arbeitsmarkt verändert sich, und das klassische „Job fürs Leben“-Modell verliert an Bedeutung. Immer mehr Menschen suchen nach einem Nebenjob – und die Fitnessbranche liegt dabei ganz vorn.

Fitness ist aktuell die am schnellsten wachsende Kategorie für alle, die sich ein zweites Einkommen aufbauen wollen. Die Suche nach Fitnesscoaches ist um 108 % gestiegen, Instruktor*innen für Pilates und Yoga um 67 %. Und fast die Hälfte der Befragten möchte aus dem Nebenjob ein Vollzeit-Business machen.

Das passt auch zu aktuellen Studien: 32 % der potenziellen neuen Instruktor*innen wollen ihr Hobby zum Beruf machen.

Und genau hier liegt eure Chance: Wie könnt ihr diese motivierten Menschen für euch gewinnen und ein zukunftsfähiges Team aufbauen? Tine Boles von West Wood Clubs hat dazu sieben praktische Tipps.

Tine Boles, Group Training Development Manager, West Wood Clubs

1. Immer auf der Suche bleiben

Ein großartiges Team aufzubauen kann sich wie ein Hamsterrad anfühlen. Man durchläuft Phasen, in denen man ein absolut solides Team hat – wie eine richtig gute Fußballmannschaft. Aber es reicht, wenn ein oder zwei dieser Schlüsselspieler ausfallen, und plötzlich fällt alles auseinander! Wir wissen, dass das manchmal passieren kann, und genau deshalb haben wir festgestellt, dass es sich lohnt, einen ‚Always-on‘-Ansatz bei der Rekrutierung zu verfolgen.

2. Den Job attraktiv machen

Im West Wood Club wissen wir, wie wichtig es ist, unsere Instruktor*innen zusätzlich zu unterstützen. Wenn sie sich weiterbilden, übernimmt der Club die Kosten. Sie werden auch für die Zeit bezahlt, die sie in ihre Ausbildung investieren. Das heißt: Egal ob sie an einem Live-Training oder einem Online-Training teilnehmen – sie bekommen dafür Geld. Wir machen das, weil wir ihre Zeit wertschätzen. Wir übernehmen auch die Kosten für ihre Release-Kits – das ist einer der Gründe, warum unsere Launches so erfolgreich sind: Alle sind mit vollem Einsatz dabei.

Ein entscheidender Faktor, warum sich jemand für den Beruf als Instruktor*in entscheidet, ist die Umgebung. Ein trister Kursraum mit schlechter Akustik und ohne Mikrofone inspiriert weder Instruktor*innen noch Mitglieder. Wir achten ganz bewusst darauf, inspirierende Kursräume zu schaffen – mit gutem Sound, Mikrofonen und Licht. Wenn du deinen Kursraum anschaust, frag dich: Ist es Social Media tauglich? Wenn du eine unwiderstehliche Umgebung zeigen kannst, hilfst du Interessierten dabei, sich selbst dort zu sehen.

Wir bieten unseren Instruktor*innen viel – aber wir setzen auch klare Erwartungen. Es ist immer ein Geben und Nehmen. Wenn wir in jemanden investieren, erwarten wir auch ein hohes Maß an Engagement und gute Ergebnisse.

3. Selbstvertrauen fördern

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig Team-Teaching ist – besonders wenn man einen sehr erfahrenen Instructor und eine ganz neue Person im Kursplan hat. In solchen Fällen kann man nicht erwarten, dass beide sofort auf dem gleichen Level sind. Aber das Kurserlebnis für die Mitglieder muss gleich gut sein – egal ob der Instructor seit Jahren unterrichtet, neu ist und ein Naturtalent oder gerade erst seinen Weg findet. Manche sind geborene Performer – das ist super – aber nicht alle können sofort alle Elemente liefern. Deshalb lege ich so viel Wert darauf, neue und erfahrene Instruktor*innen zusammenzubringen. Sie müssen gemeinsam unterrichten, um Selbstvertrauen und Kompetenz aufzubauen. So wird es später auch nicht einschüchternd, wenn sie einen Prime-Time-Slot übernehmen.

4. Programm-Champions einsetzen

Viele Menschen, die in unsere Branche kommen, sind eher introvertiert. Sie lieben Fitness, aber das Auftreten vor anderen ist neu für sie. Als Instruktor*in muss man vor Menschen stehen und performen – denn Gruppenfitness ist Unterhaltung und Training zugleich. Deshalb ist es wichtig, ein unterstützendes Netzwerk zu haben. In jedem West Wood Club haben wir sogenannte Programm-Champions. Wir kategorisieren unsere Kurse in Kraft, Cardio, Body & Mind und Cycle – und in jedem Bereich gibt es Champions, die ihre Expertise einbringen. Unsere Group Fitness Manager, Gym Manager oder Operations Manager können nicht alles alleine stemmen – deshalb brauchen wir diese Spezialist*innen. Die Champions sind ein zentraler Bestandteil, um unsere Manager dabei zu unterstützen, ein starkes Team aufzubauen und zu halten.

5. Rekrutierung über Social Media

Wir rekrutieren neue Instruktor*innen über Social Media und sprechen gezielt unsere Online-Community an, die auch bei uns im Club trainiert. Werbung über Social Media hat den Vorteil, dass sie unsere Zielgruppe direkt erreicht – klassische Jobportale bringen bei dieser Zielgruppe oft weniger. Außerdem folgen uns zertifizierte Fitnessanbieter auf Social Media, die unsere Ausschreibungen dann auch in ihren Netzwerken teilen.

Unsere Instruktor*innen bieten meist auch Personal Training oder arbeiten auf der Trainingsfläche. Das ist bewusst so gewählt, denn wir wollen den Wiedererkennungswert. Wenn ein Mitglied jemanden auf der Fläche sieht, fühlt es sich wohler, auch in dessen Kurs zu gehen. Ein Studio kann einschüchternd wirken – aber das wird weniger, wenn Mitglieder die Instruktor*innen schon kennen und ihnen vertrauen, weil sie sie an verschiedenen Stellen im Club erlebt haben.

6. Musik als Teil des Auswahlkriterium

Im Rahmen der Rekrutierung laden wir Bewerber*innen zu einer Group Audition ein, bei der sie eine 5-minütige Einheit mit Musik vorbereiten und gegenseitig unterrichten. Das kann ein Zirkeltraining, ein Cycle-Kurs oder jede andere Trainingsform sein, in der sie ihre Gruppenfitness-Skills zeigen können. Zusätzlich lassen wir einen unserer Instructor einen BODYPUMP oder BODYATTACK Track unterrichten – so sehen wir, wer sich im Takt der Musik bewegen kann.

Wenn jemand nicht so gut im Takt ist, ist das kein Ausschlusskriterium. Wenn jemand Potenzial zeigt, hilft uns das einfach zu erkennen, wo noch Unterstützung nötig ist. In solchen Fällen starten wir meist mit Les Mills Programmen wie STRENGTH DEVELOPMENT, CEREMONY oder SPRINT, bei denen das Training nicht primär auf Musik basiert. Außerdem stellen wir neuen Instruktor*innen einen Programm-Champion oder Mentor zur Seite – zur Vorbereitung auf die Ausbildung und zur Unterstützung danach.

7. Talente aktiv begleiten

West Wood Club ist schnelllebig und manchmal auch fordernd. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass unsere Instruktor*innen Spaß haben und sich in einer unterstützenden Community bewegen. Eine starke Instructor Community entsteht nicht von allein. Sie braucht Pflege – mit monatlichen Teammeetings, gemeinsamer Zeit, regelmäßigen Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten, z. B. als Programm-Champion oder Mentor*in. Wir unterstützen sie auch dabei, selbst Weiterbildungen für Kolleg*innen oder Workshops für Mitglieder zu geben.“

Perfekt ist das alles noch nicht – es ist ein laufender Prozess. Unsere Gym Manager und Studio-Koordinatoren müssen ständig weitergebildet werden, um starke Teams aufzubauen. Wir arbeiten mit so vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten – da braucht es die richtigen Skills, um sie individuell zu begleiten und als Team zusammenzubringen.“

Tines Top 3 Must-haves für Instruktor+innen:

  1. Mut: Es braucht echte Courage, um vorne zu stehen und eine Gruppe anzuleiten.
  2. Teamplayer: Die Fähigkeit, andere zu motivieren, zu stärken und eine Verbindung zu Instructor-Kolleg*innen und Teilnehmer*innen aufzubauen.
  3. Das gewisse Etwas: Die besten Instruktor*innen sind nicht immer leicht zu führen – aber sie bringen das gewisse Etwas in ihren Unterricht, das ihn einzigartig macht.

BEREIT, DIE NÄCHSTE GENERATION VON INSTRUKTOR*INNEN ZU REKRUTIEREN?

Unser Instructor Recruitment Report hilft Studios dabei, ihre Talentpipeline zukunftssicher aufzustellen – mit wertvollen Einblicken und konkreten Maßnahmen, wie man die nächste Generation von Instruktor*innen erfolgreich gewinnt.

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