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    Coronavirus: Wie Social Media Fitness-Fans verbindet

    Da ein Großteil der weltweiten Fitness-Community aufgrund des Coronavirus im Moment isoliert lebt, kommen sozialen Medien eine entscheidende Rolle zu, um die Menschen aktiv und motiviert zu halten. Social-Media-Experte Chris Asahara befasst sich mit den neuesten Trends und erforscht Möglichkeiten, um Fitness-Fans in einer Welt der vorübergehenden Isolation weiterhin durch Fitness zu verbinden.

    Chris Asahara

    Fitness ist seit den Anfängen von Instagram ein heißes Thema in den sozialen Medien und generiert jede Woche Millionen neuer Beiträge. Doch trotz einer Flut von Fitness-Selfies und #FitFam-Hashtags ist es nur relativ wenigen Accounts gelungen, den Hype zu durchbrechen und eine loyale Anhängerschaft zu erlangen, die langfristig im regelmäßigen Training bleibt.

    Kayla Itsines und Joe „The Body Coach“ Wicks sind herausragende Ausnahmen im Instruktoren-Bereich, während die Schließung der Fitnessstudios bei den Fitness-Fans einen sensiblen Nerv getroffen haben. Bemühungen wie die „Commit to Something“-Kampagne von Equinox und der bahnbrechende Ansatz von Crunch Fitness, bei dem die Mitglieder ins Rampenlicht rücken, haben positive Spuren hinterlassen. Dennoch bleibt der Eindruck, dass die sozialen Medien noch immer eine ungenutzte Gelegenheit sind, Massen an Menschen zu mobilisieren, während sie der Isolation ausgesetzt sind.

    Die Coronavirus-Pandemie bietet die Gelegenheit, dies für immer zu ändern und die Möglichkeiten von sozialen Medien weitaus intensiver zu nutzen, als es bisher der Fall war. Angesichts der Tatsache, dass Milliarden von Menschen in Zeiten der Isolation leben, besteht die Krux der Corona-Krise darin, dass Fitnessmarken und Instruktoren innovative Wege finden müssen, um so viele Menschen wie möglich zu Bewegung zu motivieren, indem sie das volle Potenzial von sozialen Medien ausschöpfen. Regelmäßige Bewegung – als Teil eines gesunden Lebensstils – ist nach wie vor der Schlüssel zur Stärkung unseres Immunsystems. Wie können Sie also Ihre Mitglieder durch soziale Medien einbinden und dazu motivieren, auch zu Hause aktiv zu bleiben?

    Hier sind 7 Social-Media-Trends, die Sie für Ihren Social-Media-Durchbruch und zum Aufbau Ihrer eigenen kleinen Armee von Fitness-Fans erweisen könnten:

    1. Kommunikation ist der Schlüssel

    In dieser Zeit, in der sich fast die gesamte Welt in Isolation befindet, suchen Menschen mehr denn je nach Kontakten, vor allem auf persönlicher Ebene – sowohl mit Gleichgesinnten als auch mit Marken. Menschen wollen einfach Teil von etwas sein.

    Wenn Sie sich mit Ihrem Studio und Ihrer Marke nahbar und persönlich präsentieren, schaffen Sie es auch in Zeiten von vermehrtem Wettkampf und Vergleich das Vertrauen in Ihr Studio zu stärken. Das bedeutet, dass Sie mehr Zeit für die Erstellung Ihrer Inhalte aufwenden sollten, genauso wie für das Bereitstellen von Gruppen, um die Interaktion mit Ihren Mitgliedern zu fördern und so eine engere Bindung zu ihnen aufzubauen. Bitte bedenken Sie hierbei, dass die Organisation und Verwaltung von Gruppen und Communities auf sozialen Medien eine Menge Zeit beansprucht, also seien darauf vorbereitet dafür mehr Zeit einzuplanen, sobald der Ball ins Rollen kommt.

    2. User-Generated Content (UGC)

    Schon jetzt sehen wir täglich eine Vielzahl von Videos von Menschen, die kreative Wege finden, um das Beste aus der Isolation zu machen. Viele davon haben mit Fitness zu tun, vor allem dieser hochmotivierte Spanischlehrer, der von seinem Dach aus Fitnesskurse leitet.

    Laut einer kürzlich durchgeführten Studie nehmen 85 % der Verbraucher nutzergenerierte Inhalte einflussreicher wahr als markenbezogene Inhalte. Nutzergenerierte Inhalte fesseln nicht nur die Verbraucher, sondern ermöglichen es Ihnen auch, mehr Inhalte mit weniger Ressourcen und weniger Zeit zu erstellen, indem Sie Ihre Gemeinschaft für Ideen anzapfen. Um die Anzahl an Beiträgen im Rahmen zu erhöhen, überlegen Sie, was Ihr Publikum dazu inspiriert, Ihre Inhalte zu teilen und wie Sie Ihre Mitglieder zur Erstellung nutzergenerierter Inhalte inspirieren können.

    3. Interaktive Instagram Stories

    Eine wachsende Zahl an Tools wie Umfragen, Fragen und Schiebereglern in Stories machen es immer unterhaltsamer und benutzerfreundlicher, das Engagement mit einer Community über die nur 24 Stunden sichtbaren Beiträge zu steigern und die Interaktion mit Fitness-Fans zu fördern. Umfragen wie z.B. „Was trainierst du heute: Cardio oder Kraft?“ oder „Wie möchtest du dich heute fühlen: bekräftigt oder gelassen?“ haben sich als wirksame Mittel erwiesen, um Fitness-Fans für Instagram zu begeistern und die Kommunikation und Interaktion zu entfachen. Eine andere Möglichkeit diese Funktionen zu nutzen besteht darin, den Verkehr (in der Social Media Welt auch „Traffic“ genannt) auf ergänzende Inhalte zu lenken – sei es eine Workout-Challenge oder ein Artikel über die Verbesserung der Technik. Wenn man die verschiedenen Funktionen auf kreative und unterhaltsame Art und Weise nutzt, um die Nutzer auf Fakten und Erkenntnisse zu testen, kann man das Komplettpaket zum Beispiel mit der „Swipe Up“ -Funktion (Aufruf an den Nutzer, den Finger auf dem Display nach Oben zu wischen) abrunden, um den Nutzer zu weiteren verlinkten Inhalten zu leiten.

    4. Die Menschlichkeit wieder ins Spiel bringen

    Der Videochat ist in den letzten Wochen auf eine Weise explodiert, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Was einst ein einfacher Text oder eine WhatsApp-Nachricht war, ist durch Live-Interaktionen über soziale Medien ersetzt worden. Der Wegfall der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht während der Corona-Krise hat die Menschen gezwungen andere Wege zu finden, um den „menschlichen“ Kontakt aufrechtzuerhalten. Videochats bieten die perfekte Lösung und zwar so sehr, dass die Plattformen immer mehr verschlüsselt werden, um sicherzustellen, dass sie den Kapazitätsanforderungen der Welt für Live-Streamings und Videochats rund um die Uhr gerecht werden können.

    5. Versteckte Likes bei Instagram

    Instagram begann 2019 damit die Entfernung des „Gefällt mir“-Buttons zu testen. CEO Adam Mosseri sagte, es gehe darum zu untersuchen, ob dies die Angst und die Furcht vor dem Urteilsvermögen der Nutzer verringern würde. Nach ersten positiven Ergebnissen wird erwartet, dass Instagram dies im Laufe des Jahres 2020 weltweit einführen wird. Die Entfernung von Likes unter den Beiträgen bedeutet, dass Marken und Influencer die Qualität ihrer Beiträge verdoppeln müssen, um sicherzustellen, dass ihr Publikum den Wert der Inhalte erkennt. Für regelmäßige Nutzer entfällt dadurch der Popularitätswettbewerbs-Charakter von Likes, was dazu beiträgt, dass die Angst vor dem Posten verringert wird und es wahrscheinlicher macht, dass Menschen bereit sind, an Herausforderungen teilzunehmen und ihre Fortschritte zu teilen. Entwickler von Fitness-Inhalten nehmen dies zur Kenntnis.

    6. TikTok

    TikTok ist vor allem für seine Beliebtheit bei Jugendlichen bekannt und ist auch bereits eine riesige Plattform für Erwachsene sowie für die Generation Z. Die Website wurde vom chinesischen Entwickler ByteDance ins Leben gerufen und 2016 veröffentlicht. Mehr als 800 Millionen Nutzer weltweit nutzen die App jeden Monat aktiv und täglich werden über eine Million Videos angesehen. Fitness entwickelt sich zu einer der am schnellsten wachsenden Inhaltskategorien auf der Plattform und viele globale Marken haben sich in diesem Jahr bei TikTok angesammelt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass TikTok in der Lage ist, jüngere Konsumenten anzuziehen und auf spielerische Weise mit dem Publikum in Kontakt zu treten.

    7. Der Aufstieg der Mikro-Influencer

    Es gibt zwar keinen genauen Schwellenwert, aber Mikro-Influencer haben in der Regel zwischen 1.000 und 90.000 Anhänger, während man bei Überschreiten einer sechsstelligen Zahl in den Bereich der Makro-Influencer fällt. Untersuchungen zeigen, dass Mikro-Influencer 60 % höhere Engagement-Raten haben als traditionelle prominente Beeinflusser. Ein weiterer Grund, warum sich Marken so sehr zu Mikro-Influencern hingezogen fühlen, ist, dass sie im Vergleich zu anderen Werbeausgaben kosteneffektiv sind. Wenn Sie eine Fitnessmarke oder ein Fitnesstrainer sind, identifizieren Sie Ihre Mikro-Influencer und zeigen Sie ihnen etwas Zuwendung – sie könnten Ihre beste Chance sein, die Botschaft zu verbreiten und eine neue Zielgruppe zu erreichen.

    Chris Asahara ist ein reisebegeisterter, drei Sprachen sprechender, multikultureller Marketing-Profi, der viele Jahre in leitenden Positionen bei Adidas Japan und bei globalen Werbeagenturen wie AKQA und TBWA\Chiat\Day verbracht hat. Derzeit ist er Leiter des Bereichs Content und Social Media bei LES MILLS International.

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