
Die Pause ist vorbei, die Classes sind voll, und die Teilnehmenden zählen auf dich für den perfekten Start ins neue Jahr. Wir haben unsere Masterclass-Presenter*innen gefragt, wie sie sich auf ihre Bühnen-Performance vorbereiten. Damit du deine eigenen Classes mit derselben Energie rocken kannst.
Du kommst ins Studio, machst das Licht an, legst deine Tasche ab und öffnest die Releases-App – die Ruhe vor dem Sturm. Gleich gibst du alles vor einem erwartungsvollen Publikum, das jede Bewegung, jeden Cue und deine Energie aufsaugt. Das erfordert Ausdauer, Fokus und Präsenz, denn das hier ist live, kein Zurückspulen und noch mal von vorn Starten.
House Chaalane bringt es auf den Punkt:
„Es macht keinen Unterschied, ob ich eine kleine Gruppe unterrichte oder vor tausend Menschen bei einer Masterclass stehe. Das Gefühl ist immer dasselbe: Ich bin für sie da. Für ihre Energie, ihren Fortschritt, ihren Moment. Das treibt mich an.“
Wie bereiten sich House Chaalane und die anderen Presenter*innen für die Performance auf der Bühne vor? Wir haben sie nach ihren besten Tipps gefragt, damit du genauso gut vorbereitet und voller Energie in deine eigenen vollen Januar-Classes starten kannst.

Kaylah-Blayr Fitzsimons-Nu’u
Managing my energy is key so I still have plenty left for the stage. Call times are a lot earlier than when we actually film. We’re all very excited and nervous, so it’s important to manage how much energy I put out before showtime. I try to eat at the right time before filming so I’m fully fueled. It’s very easy not to eat because you don’t want to feel bloated, but it’s so important – a LOT of energy is needed for filming.„Mein Energie-Management ist entscheidend, damit ich auf der Bühne noch genug Power habe. Wir sind schon vor dem Dreh oft stundenlang vor Ort, und wir sind alle aufgeregt und nervös. Deshalb achte ich darauf, meine Energie etwas zurückzuhalten. Ich esse rechtzeitig vor dem Dreh. Viele lassen das Essen aus, um sich nicht aufgebläht zu fühlen. Aber Essen ist extrem wichtig, denn für das Filming brauchst du richtig viel Energie.”

Kylie Gates
„Eine Sache, die mir bei der Vorbereitung auf meine regulären Kurse wirklich hilft, ist, mir bewusst zu machen, was die Teilnehmenden unternehmen müssen, um überhaupt in meine Class zu kommen – besonders um 5 Uhr morgens. Dieser Perspektivwechsel bringt mich sofort in einen Zustand der Dankbarkeit und verändert die Energie im Raum. Als Instruktor*in lässt man sich leicht ablenken, deshalb achte ich bewusst darauf, dass es um die Menschen direkt vor mir geht. Ich frage mich: Was sollen meine Teilnehmenden in diesem Teil des Tracks fühlen oder erleben? Wenn ich meinen Fokus auf sie richte, spüren sie das.
Bei großen Bühnenpräsentationen gilt all das genauso – plus ein weiteres Ziel: Ich möchte, dass meine Verbindung bis zur Person ganz hinten im Raum reicht. Deshalb bereite ich vor, was ich sagen und tun werde – mental (durch Visualisierung) und physisch (vor dem Spiegel). Ich übe, wie ich mich so präsentiere, dass ich alle erreiche – genau wie es zum Beispiel Musiker*innen tun. Außerdem schaue ich mir die besten Performer*innen an und lerne von ihnen.“

Otto Prodan
„Filming-Tage sind intensiv, deshalb bereite ich mich richtig vor. Ich stehe früh auf und starte mit einem Kaffee. Smoothies mit Kokoswasser sind für mich ein Muss, sie geben mir Energie, ohne schwer im Magen zu liegen, und halten mich hydriert. Vor dem Dreh höre ich die Musik ein paar Mal durch, um in den Flow zu kommen. Direkt vor dem Auftritt nehme ich mir ein paar Minuten für Yoga und Atemübungen. Das hilft mir, die Gedanken zu sortieren, Nervosität abzubauen und mich zu erden, bevor die Lichter angehen.“

Kenshin Tani
„Ich würde gern sagen: ‚Iss gut und ruh dich aus‘, aber während der Drehtage ist das nicht immer möglich. Vor allem für mich, weil ich mich auf Englisch vorbereiten muss und deshalb kaum Schlaf bekomme. Genau deshalb ist es wichtig, die eigene Belastungsgrenze zu kennen. Wenn man weiß, wie viel man leisten kann, und sich bewusst ein bisschen über die eigene Komfortzone hinaus bewegt, passt man sich besser an so ereignisreiche Situationen wie Filming-Tage an. So eine intensive Phase kann man als Herausforderung sehen, daran wachsen und jedes Mal ein bisschen stärker werden.“

Geena Pannett
„Für mich beginnt alles mit einer ruhigen Vorbereitung. Als Erstes mache ich mir ein Bild davon, welche Gruppe ich gleich vor mir habe. Danach passe ich meinen Coaching-Stil, meine Energie und das gesamte Erlebnis der Class daran an. Es geht nicht nur ums Planen, sondern darum, mich emotional vorzubereiten, damit ich in jeder Class, bei jedem Event oder Dreh die beste Version von mir sein kann. Etwa 20 bis 30 Minuten vor Beginn tauche ich in meine eigene Welt ein: Musik in den Ohren, leichtes Stretching, meinen Körper mit dem Rhythmus aufwecken. Irgendwann werden Choreo und Musik instinktiv. Ich werde eins mit dem, was ich gleich unterrichte. Dann bin ich bereit. Ab diesem Moment gilt mein Fokus komplett den Teilnehmenden.“

House Chaalane
That quiet preparation is where everything begins. First, I tune into what kind of group I’m about to meet. From there, I shape my coaching style, my energy, and the entire class experience. It’s not just planning – it’s preparing myself emotionally so I can give them the best version of me in every single class, event, or filming session.
Before class – usually 20 to 30 minutes early – I slip into my own world. Music in my ears, light stretching, letting my body wake up to the rhythm. There’s a moment when the choreography and the music become instinct – when I become one with what I’m about to teach. That’s when I feel ready. It’s like I merge with the content – and from that point on, my focus shifts completely to them.

Erin Maw
„Bei mir beginnt alles schon am Abend davor, denn Regeneration ist wichtig: Kompressionshose, Salzbad und hoffentlich die Nacht richtig gut schlafen. Ich nehme täglich Elektrolyte und achte auf viel Protein in meiner Ernährung. Und morgens gibt es ganz viel Kaffee zusammen mit einem guten Frühstück.“
Lula Slaughter
„Ich sorge dafür, genug Ruhe zu bekommen, gehe am Abend vorher früh ins Bett und esse eine leichte Mahlzeit, die mich durch den Tag bringt. Ich trinke viel Wasser und mache, wenn nötig, ein Pre-Workout oder trinke schwarzen Kaffee, wenn ich einen kleinen Push brauche.“

Fraser Beck
„Carbs und Protein fahre ich in den zwei Tagen vor dem Dreh hoch. Dann, 2–3 Stunden vorher, nehme ich mir Zeit zum Abschalten, Spaß haben und genieße die Zeit mit Freunden. LES MILLS YOGA™ ist so intelligent aufgebaut, dass man vorher nicht viel aufwärmen muss, außer ein paar kurzen Aktivierungsübungen fürs Nervensystem.“

Bas Hollander
„Meine Vorbereitung dreht sich darum, dass ich mich bereit fühle. Ich muss sicher sein, dass ich mein Skript draufhabe, deshalb übe ich es ein paar Mal vorher. Außerdem halte ich mich an meine Routine: ein gesundes Abendessen am Vorabend, dasselbe Frühstück wie immer und dann einen Kaffee kurz vor dem Workout. Ja, auch ich trinke ein bisschen Koffein. Alles ziemlich Standard, aber es hilft mir, mich geerdet und vorbereitet zu fühlen.“

Amy Lu
„Ich denke immer daran, wie viel Mühe es die Teilnehmenden kostet, zu unseren Kursen zu kommen. Deshalb finde ich, wir sollten uns genauso gut vorbereiten. Für mich heißt das: die Choreo draufhaben und ein klares Ziel für den Tag. Soll es darum gehen, dass sich alle gesehen fühlen, ihre Anstrengung gefeiert wird oder dass sie sich voll auf Timing und Musik einlassen? Dieses Ziel ist mein Anker für jeden Track und gibt der ganzen Class Struktur. Mit wachsender Erfahrung kommen die Ideen schneller, aber sich bewusst vorzubereiten bringt immer Sinn und Fokus in das, was wir liefern. Wenn mein Plan steht, kann ich mit Selbstvertrauen in die Class gehen, präsent sein und die Class mit Energie füllen.“

Summer Bradley
„Bei BODYBALANCE™ wärme ich meine Muskeln gern auf, bevor es losgeht. Vor dem Dreh für Release 110 bin ich sogar kurz joggen gegangen, weil es an dem Tag so kalt war (Neuseeländischer Winter!).“

And a final message from Sebastian Jaramillo
„Der Jahresstart ist für mich der perfekte Zeitpunkt, um die Verbindung zu den Teilnehmenden zu stärken. Mentale Vorbereitung ist dabei wichtiger als die körperliche – die machen wir zusammen in der Class. Am Anfang der Class gebe ich die Richtung vor und sage zum Beispiel:
‚Neues Jahr, neue Ziele! Lasst uns gemeinsam durchstarten. In den ersten sechs Wochen merkt ihr den Unterschied – körperlich oder mental – und dann kommt wir zur nächsten Herausforderung. Seid ihr dabei?‘
Das sorgt für Commitment und Energie. Wie ich immer sage: Les Mills ist mehr als eine Class – es ist ein Erlebnis. Also gebt ihnen eins… und euch selbst auch. Startet mit voller Energie ins Jahr!“
Les Mills Presenters Share Their Most Cringe-Worthy Moments